(openPR) Banken zeigen sich bei der Finanzierung von Immobilien wieder etwas mutiger. Die Kreditkonditionen im Core-Segment lockern sich leicht, aber es drohen neue Engpässe. Dies ergab eine Umfrage des Fachmagazins immobilienmanager.
Köln, 1. Oktober 2010 – Bei der Immobilienfinanzierung deutet manches auf eine Trendwende hin: Die deutschen Hypothekenbanken haben im ersten Halbjahr 2010 um 14,6 Prozent mehr Darlehen zugesagt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Doch beim genaueren Hinsehen zeigt sich, dass dies nur eine Stabilisierung leicht über Krisenniveau ist.
Bank-Vorstände wie Dr. Peter Knopp von der Westdeutschen Immobilienbank halten die Situation weiterhin für fragil. Immerhin: Die Eurohypo hat das Volumen ihres Neugeschäfts verdreifacht und hätte sogar gerne noch mehr Kredite ausgereicht.
Dennoch bleiben die Anforderungen an das Eigenkapital der Kunden streng. Die geforderten Loan-to-Value-Ratios bewegen sich bei fast allen Instituten zwischen 50 und 70 Prozent. Kaum eine Bank wagt sich an höhere Beleihungsausläufe heran.
Aufgehellt hat sich die Stimmung der Kreditnehmer. Eine Leser-Umfrage von immobilienmanager ergab, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer die Zinsanforderungen der Banken als „angemessen“ einschätzen. Vor einem Jahr teilte nur ein Viertel der Befragten diese Auffassung.
Die aktuelle Ausgabe 10-2010 von immobilienmanager befasst sich mit dem Schwerpunktthema Finanzierung und beleuchtet die Aspekte internationale Investitionen, Core-Objekte und Projektentwicklungen.
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