(openPR) Linux in BERLIN, Atrium des Spree Palais in direkter Nähe zum Berliner Dom am Spreekanal, Anna- Louisa-Karsch Str.2.
Donnerstag, den 12. Mai von 15.00h - 23.00h
http://www.linuxinberlin.de
"Linux in BERLIN" hat das Ziel, eine Kommunikations- und Informationsplattform für Freie Software, Open Source und Linux in Berlin-Brandenburg zu etablieren. Im Rahmen des Events wird es Vorträge, Showcases, einen Businessteil und eine Fachaustellung geben.
Berlin tut sich schwer mit Linux - dieser Eindruck drängt sich unweigerlich auf. Nur zögerlich beginnt die Öffentlichkeit, sich mit dem Thema Linux und Freie Software auseinander zu setzen. Dabei hat es in den letzten Jahren eine Flut diverser Werkzeuge für den alltäglichen Gebrauch gegeben. Von der Firewall über Open Office bis zu Mozilla/Firefox, es hat sich gezeigt, dass sich viele Programme bei den Nutzern durchsetzen.
Freie Software bietet gerade für Behörden und öffentliche Stellen entscheidende Vorteile. Erfolgreiche Beipiele wie die Migration der Stadtverwaltungen in München und in Schwäbisch-Hall sollten Anlass geben, auch in Berlin über einen verstärkten Einsatz Freier Software im öffentlichen Sektor nachzudenken und Initiativen wie im Bezirk Tempelhof-Schöneberg unbedingt zu fördern. Linux in Behörden - über das Warum und Wie diskutieren Branchenkenner und Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Dabei geht es vor allem um die zu erwartenden Kostenvorteile und Interoperabilität, beides wichtige Aspekte einer Verwaltungsreform.
Auch präsentieren sich einige Open Source Projekte der Öffentlichkeit. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist vertreten wie auch die Initiative Freifunk.net. Diese zeigt erhebliche Potentiale für die Verringerung einer digitalen Spaltung in Berlin mit Hilfe von offenen WLan-Netzen über Funk-Internet auf. Mehr als 100 freie "HotSpots" zum einwählen in das Internet sind mittlerweile in Berlin entstanden. Das DeepaMehta-Projekt ist ebenso vertreten, welches aktuell von der Initaitive Make-IT Berlin.Brandenburg mit dem diesjährigen eGovernment-Preis für die innovative Kiezatlas.de-Lösung in Berlin-Schöneberg ausgezeichnet wurde.
Der Wirtschaftsfaktor Freie Software ist das Thema einer zweiten Diskussionsrunde. Vor dem Hintergrund der Standortfrage debattieren Vertreter aus Unternehmen und Branchenverbänden der Softwareindustrie die Lage der Softwarebranche in Berlin. Für den Standort Berlin sind langfristige Strategien und die nachhaltige Förderung zukunftsträchtiger Branchen elementar wichtig. Um Freie Software ist in den vergangenen Jahren eine der dynamischsten Branchen gewachsen, die nach wie vor große Zuwächse zu verzeichnen hat. Weitere Vorträge zeigen das unternehmerische Spektrum und das wirtschaftiche Potenzial Freier Software auf.




