(openPR) Dieses Sprichwort trifft den Nagel auf den Kopf! Jüngste Erfahrungen haben gezeigt, dass man sich nicht in alle Ewigkeit auf Marktgegebenheiten verlassen kann. Kaum ändert sich das Kaufverhalten der Gäste – aus eigener Schuld oder schuldlos – kann eine unerwartete Flaute eintreten. Flauten haben es leider an sich, dass man nicht weiß, wie lange sie anhalten. Zögerndes Abwarten wäre in diesem Fall das falscheste Verhalten.
Fehlendes Eigenkapital und Liquiditätsengpässe sind die größten Feinde einer wirtschaftlichen Flaute – zwei Gründe um sich schon vorzeitig Gedanken über mögliche Lösungen bzw. Auswege zu machen. Erkennt man die Gefahr, ist es fast schon zu spät.
Die wenigsten Hotelliers konzentrieren sich bei gut laufendem Geschäft auf einen Notfallplan. Das operative Tagesgeschäft verlangt viel Zeit und Substanz und aus diesem Grund werden viele Entscheidungen bzw. Projekte oft hintangestellt. Soweit nachvollziehbar und plausibel. Trotzdem geht es nach wie vor um das Bewusstsein, Krisen vorbereitet und handlungsfähig begegnen zu können. Klammern wir für das Erste einmal globale Wirtschaftskrisen aus und konzentrieren uns auf nicht minder wirkungsvolle Krisen des Alltags: führende Mitarbeiter, wichtige Vertriebspartner, Lieferanten, Daten usw. fallen aus bzw. gehen verloren! Fasst man nun die Auswirkungen dieser Beispiele zusammen, erkennt man sehr schnell, dass man sich in vielen Bereichen auf sehr dünnem Eis befindet.
Das muss nicht sein – man kann sich, rechtzeitig damit begonnen, auf Krisen vorbereiten:
Schwächen suchen und beseitigen
Nichts ist schwerer, als im eigenen Betrieb nach Schwachpunkten in den Bereichen Finanzen, Vermarktung, Arbeitsabläufe und Innovation zu suchen. Schwächen wirken sich in Krisenzeiten noch stärker aus – aus diesem Grund mit noch weiter geöffneten Augen durch den Betrieb gehen – am Besten mit kompetenter Unterstützung von Außen.
Mitarbeiter
Sie stellen auch in gewisser Weise Eigenkapital für das Unternehmen dar und repräsentieren den Betrieb gegenüber dem Gast. Mitarbeiter binden sehr viel betriebliches Know-How auf das man in Krisenzeiten nicht verzichten kann – bildlich gesprochen sind sie die „Ruderer“. Qualität, Leistung und Angebot werden von den Mitarbeitern getragen – aus diesem Grund sollte die Flexibilität der Mitarbeiter permanent verbessert werden. Bei Kursänderungen bzw. Sofortmaßnahmen werden Ihnen Ihre Mitarbeiter viel leichter folgen können – und Ihre Gäste werden dies positiv zur Kenntnis nehmen.
Angebot
Wie schnell kann das Angebot auf veränderte Marktanforderungen angepasst werden? Wie groß ist der Handlungsspielraum? In den meisten Fällen ist ein zu großes und starres Angebot der Beginn einer Talfahrt – auch hier braucht es Flexibilität und Entschlossenheit zur Umsetzung.
Dies sind nur einige der Bereiche um seinen Betrieb wettbewerbsfähig und krisensicher zu machen bzw. zu bleiben. Gleich wie erfolgreich ein Unternehmen ist – man sollte niemals verlernen zu rudern.













