(openPR) Neuartiges, intelligente Condition Monitoring System der GEMAC – Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH ermittelt den realen Verschleißzustand eines Bauteils oder einer Maschine. Das ermöglicht eine zustandsorientierte Instandhaltung für eine gleichbleibende Qualität und maximale Maschinenverfügbarkeit.
Das Stand-alone-Gerät wird zum ersten Mal auf der diesjährigen Fachmesse SPS/IPS/DRIVES am Messestand der GEMAC, Halle 6, Stand 444 präsentiert.
Verschleiß ist eine der Hauptursachen für Bauteilbeschädigungen beziehungsweise den Ausfall von Maschinen und Anlagen. Um diesen zu überwachen, wird anders als bei bestehenden Überwachungssystemen, das Zusammenwirken der Verschleißfaktoren intelligent analysiert. Dafür erfasst das Condition Monitoring System (CMS) der GEMAC zunächst kontinuierlich die aktuellen Werte aller physikalischen Größen, die den Maschinenzustand beeinflussen. Mit diesen Daten bestimmt das CMS durch Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelli¬genz - insbesondere von Neuronalen Netzen - in Echtzeit den tatsächlichen Verschleißzustand von Baugruppen und Maschinen. Dadurch ist es erstmals möglich, eine fundierte Prognose über die vertretbare Lebensdauer des zu überwachenden Systems zu geben.
Für die Überwachung einer Werkzeugmaschine bedeutet es, dass im positiven Fall die Teileproduktion pro genutztes Bearbeitungswerkzeug verdoppelt werden kann. Bei Erreichen der Verschleißgrenze oder einem anderen Fehlerereignis erhält der Bediener eine entsprechende Information und kann den Werkzeugwechsel veranlassen. Das garantiert eine gleichbleibende Qualität der Teile und eine maximale Maschinenverfügbarkeit.
Das Stand-alone-Gerät ist aufgrund seines stabilen Alu-Druckguss-Gehäuses (IP65) für den Einsatz unter industriellen Bedingungen geeignet. Das Chemnitzer Unternehmen entwickelte das CMS im Rahmen eines vom BMBF geförderten Verbundprojektes gemeinsam mit FhG IIS EAS Dresden, Brueninghaus Hydromatik Horb und unter Mitarbeit von VW Chemnitz.









