(openPR) Die Luftverkehrssteuer ist fix, so die Verlautbarungen aus dem Regierungshauptquartier in Berlin. Auch wenn die Flugtickets schon jetzt gekauft werden fallen alle ab 01.01.2011 startenden Flüge unter die Abgabepflicht. Für Kurz- und Inlandsstrecken wird eine Pausschale von rund acht Euro erhoben, Für Mittelstrecken 25Euro und für Langstrecken sind 45 Euro zu entrichten. Mit der Luftverkehrsteuer will die Bundesregierung nicht nur Geld einnehmen um die Sanierung des Haushalts zu ermöglichen, sondern auch einen ökologischen Anreiz setzen auf nicht notwendige Flüge zu verzichten. Diese Regelung soll die, auf europäischer und internationaler Ebene derzeit nicht durchsetzbare, Besteuerung von Flugbenzin ersetzen. Das Entlastungsvolumen für den Bundeshaushalt soll sich auf rund eine Milliarde Euro pro Jahr belaufen, bis 2014 rechnet der Bund also mit vier Milliarden Euro steuerlicher Mehreinnahmen.
Jedoch stellt sich die Frage: Auf welche Kosten? Glaubt man den Verlautbarungen von Fluganbietern wird die Flugverkehrssteuer gänzlich auf den Fluggast abgewälzt. Air Berlin bezeichnete die Pläne als absolut inakzeptabel. Sie seien nicht wettbewerbsneutral, da beispielsweise keine Unterscheidung zwischen Economy und Business Class vollzogen werde.
Ebenfalls kritische Stimmen gab es von der Lufthansa. „Solche nationalen Alleingänge schwächen den Luftverkehrsstandort Deutschland, es wird zu massiven Wettbewerbsverzerrungen kommen“, so ein Sprecher in Frankfurt.
Diese Steuer wird Auswirkungen haben, die sich nicht nur auf den reinen Flugbetrieb beschränken, sondern auch Dienstleister treffen, die den Personenflugverkehr als Teil ihrer Wertschöpfungskette betrachten. Etwa bietet die Ticketbande ihren Kunden die Möglichkeit zusätzlich zu den Eintrittskarten ein Hotelzimmer hinzu zu buchen. Befindet sich nun der Kunde in der Situation, auf einen Flug angewiesen zu sein um seinen Event erleben zu können, fällt er den zusätzlichen Kosten der Luftverkehrssteuer zum Opfer.
Mit welchen Konsequenzen haben nun die Kunden der Ticketbande zu rechnen, wenn sie ein einen Veranstaltungsort mit dem Flugzeug erreichen wollen?
Zwar konnten die Kunden der Ticketbande bisher von Steuerentlastungen profitieren, indem nur noch sieben anstatt 19 Prozent Mehrwertsteuer auf Hotelbuchungen zu entrichten sind. Dieser finanzielle Vorteil ist dank der Luftverkehrssteuer wohl passé.
Aus diesen Gründen steht die Ticketbande dauerhaft mit seinen Partnern in Hotel- und Gastgewerbe in Verhandlungen. Wir wollen für unsere Kunden ein zufriedenzustellendes Preis-Leistungsangebot garantieren, den bisherigen Servicestandard beibehalten und unseren Service in den nächsten Jahren auf weitere Beriche erweitern.













