(openPR) Pünktlich zum Beginn der Heizperiode erhöhen die Gasversorger in Deutschland ihre Preise. Nach einer aktuellen Studie der Kilowatthandel AG haben zum September bzw. Oktober dieses Jahres 70 Gasanbieter Preiserhöhungen angekündigt, während im gleichen Zuge auch einige Anbieter die Preise senken wollen.
Leipzig. Der deutsche Gasmarkt teilt sich derzeit: Starke Unterschiede prägen die Entwicklung am Gasmarkt. Senkungen zu Beginn der Heizperiode um 15 Prozent sind genauso möglich wie Erhöhungen um 20 Prozent. Die Gründe für dieses uneinheitliche Vorgehen liegen – nach Angaben der Versorger – zum einen in der jeweiligen Beschaffungspolitik, zum anderen in dem unterschiedlichen Ausgangsniveau der Preise. Die durchschnittliche Erhöhung der Gaspreise beträgt 9,2 Prozent. Rund 5 Millionen Haushalte in Deutschland sind von den Preissteigerungen betroffen.
Die Kluft zwischen den günstigsten Angeboten und den lokalen Grundversorgern wird immer tiefer. Damit profitieren die Kunden aber auch enorm, wenn sie zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Immer mehr überregionale Anbieter bieten günstige Konditionen der Gasversorgung an. Auch zahlreiche kleinere Stadtwerke haben ihr Marktgebiet ausgeweitet und bieten verstärkt in Nachbargemeinden Gas und auch Strom zu günstigen Preisen an. Ein Vergleich der Tarife – zum Beispiel unter www.kilowatthandel.de – bringt Informationen und Klarheit über das Einsparpotenzial. Da die Preisschere zwischen den Versorgern immer weiter auseinandergeht, raten Energieexperten: Umso mehr Kunden von ihren Wechselmöglichkeiten Gebrauch machen, umso stärker wird auch der Energiemarkt belebt. Der Anbieterwechsel erfordert keine technischen Veränderungen. Eine Unterbrechung der Versorgung ist nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG § 36) ausgeschlossen. Dies sollten die Konsumenten wissen.













