(openPR) Auch in diesem Sommer haben wieder viele Menschen den Reiz des Schnorchelns und die Unterwasserwelt für sich entdeckt – und freuen sich daher schon auf die anstehenden Herbstferien. Schnorcheln ist ein beliebter Breitensport, denn jeder, der schwimmen kann, kann auch schnorcheln. Es gibt keine Altersbegrenzung. Anfänglich reicht es schon, wenn man sich eine Taucherbrille aufsetzt und mal einen ungetrübten Blick unter Wasser hat. Wer einen Schnorchel dabei hat, kann minutenlang mit dem Kopf unter Wasser bleiben und sich alles genau anschauen.
Ist man geübt, können Schnorcheltouren dann schon in interessante Gefilde führen, wie z.B. an Felsküsten entlang abseits der Badebuchten. Richtig gute Schwimmer wird es früher oder später auch mal reizen, dem Boden etwas näher zu kommen – dann ist tauchen angesagt. Beim Tauchen ist einiges zu beachten: Zuerst einmal sollte man wissen, dass die „mitgebrachte Luft“ bei den Menschen nur für ca. 20 Sekunden reicht. Weiterhin sollte man Tauchtouren lieber zu zweit machen, damit im Ernstfall jemand da ist, der helfen kann. Der Salzgehalt im Wasser sorgt dafür, dass das Tauchen in verschiedenen Gebieten unterschiedlich schwierig ist. So ist das Untertauchen im Süßwasser problemlos, im Brackwasser eher unproblematisch, in der Ostsee und Nordsee wenig problematisch, im Mittelmeer u.a. Ozeanen problematisch und im Roten Meer schwierig.
Das Ohr ist empfindlich. Brillenträger haben die Wahl.
Vorsicht bei den Ohren: Wasser ist schwerer als Luft und hat somit eine höhere Dichte. Bereits in 10m Tiefe ist der Druck doppelt so hoch, wie an der Wasseroberfläche. Sämtliche Körperteile vertragen diesen Druck beim Schnorcheln, nur das Ohr ist sehr empfindlich. Folglich muss beim Abtauchen und Auftauchen in Tiefen über 2m ein Druckausgleich im Ohr erfolgen.
Hörgeräte sind während des Tauchens nicht zu empfehlen. Sie würden im Wasser kaputt oder verloren gehen. Man muss die Geräte daher vorher rausnehmen und nach dem Tauchgang wieder einsetzen. Weitaus komfortabler ist es, wenn man sich von vornherein für ein Hörimplantat entscheidet. „Für ein unbeschwertes Schnorcheln oder Tauchen, ist das Esteem-Hörimplantat hervorragend geeignet“, so Stephanie Richter von der Firma Envoy Medical. „Man spürt das Implantat überhaupt nicht – weder unter Wasser noch an Land.“
Brillenträger haben die Wahl zwischen einer teuren Maske mit geschliffenen Gläsern oder Schnorcheln mit Kontaktlinsen. Die sichere Variante ist die Brille mit geschliffenen Gläsern. Kontaktlinsen kann man verlieren und dann sieht man gar nichts mehr. Jedoch sind die finanziellen Vorzüge der Kontaktlinsen gegenüber geschliffenen Gläsern erheblich: Bei einer Veränderung der Sehstärke nimmt man neue, passende Kontaktlinsen. Hier wären für die Maske teure, neue Gläser fällig. Hinzu kommt, dass normale Masken günstiger sind als Masken mit geschliffenen Gläsern.















