(openPR) Die Jungen Liberalen Essen erteilen der Idee mancher Unionspolitiker, wie u. a. dem saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller, eine klare Absage, junge Menschen, Männer wie Frauen, gesetzlich zu einem Pflichtdienst zu zwingen. Stattdessen muss das freiwillige Engagement junger Menschen eine deutliche gesellschaftliche Aufwertung erfahren.
Eine Forderung der Jungen Liberalen ist es, dass die Mitarbeit im Sozial- und Entwicklungsdienst, im Zivilschutz und im ökologischen Bereich finanziell attraktiv gestaltet werden muss und den Teilnehmenden hierdurch keinerlei Nachteile in Bezug auf ihren weiteren Berufs- und Lebensweg entstehen darf. Genauso wichtig ist jedoch auch die gesellschaftlich politische Unterstützung für junge Menschen, die sich engagieren. „Ich bin zudem felsenfest davon überzeugt, dass sich das Modell des Freiwilligendienstes sogar positiv auf den Karriereweg junger Menschen, entgegen eines gesetzlich aufgezwungenen Pflichtdienstes, auswirken würde, da junge Menschen hiermit ihre soziale Kompetenzen eigenverantwortlich aufwerten, stärken und schlussendlich auch konkret nachweisen können“, meint der JuLi-Kreisvorsitzende Matthias Majewski.
Laut Auffassung der JuLis könnten beispielsweise auch junge Menschen, die derzeit Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, hierdurch zum einen ihre beschäftigungslosen Zeit sinnvoll ausfüllen und sich zudem hiermit bei potenziellen Ausbildungsbetrieben durch ihr gezeigtes freiwilliges Engagement positiv in Szene setzen und ggf. ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen. Entgegen des Pflichtdienstes, würde die Schaffung des Freiwilligendienstes gerade ihnen gesellschaftlich signalisieren, dass auch sie gebraucht werden und nicht abgeschrieben wurden sowie dass man ihnen eigenverantwortliches Handeln nicht abspricht, sondern fördert.












