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Interview zum Thema „Freiwilligendienst im Ausland - Abenteuer mit Sinn

27.03.201209:25 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Interview zum Thema „Freiwilligendienst im Ausland - Abenteuer mit Sinn
Daniel F, Freiwilligendienst in Ecuador (c) Experiment e.V.
Daniel F, Freiwilligendienst in Ecuador (c) Experiment e.V.

(openPR) Abdruck des Interviews und der Fotos honorarfrei

Freiwilligendienst – Abenteuer mit Sinn

Gemeinnützig im Ausland tätig sein, im Land leben, mit Einheimischen arbeiten und die Sprache lernen – wer sich für einen Freiwilligendienst entscheidet, wird eine sinnvolle und lehrreiche Erfahrung machen. Bettina Wiedmann, Geschäftsführerin einer gemeinnützigen Austauschorganisation*, beantwortet die häufigsten Fragen zum Thema „Freiwilligendienst im Ausland“:



Freiwilligendienst im Ausland – was ist das eigentlich?
Ein Freiwilligendienst ist ein Abenteuer mit Sinn. Es geht um eine gemeinnützige Arbeit in einem Projekt im benachbarten oder entfernteren Ausland. Durch das enge Zusammenleben und -arbeiten erhält man einen tiefen Einblick in ein Land, seine Kultur, die Mentalität der Menschen und natürlich in die Sprache.

Für wen eignet sich ein Freiwilligendienst?
Ein Freiwilligendienst eignet sich für neugierige Menschen, die über den eigenen Tellerrand hinausblicken und sich voll und ganz auf eine andere Kultur einlassen. Man muss selbstständig sein, offen für die neue Kultur, anpassungs- und lernfähig.

Für wen eignet sich ein Freiwilligendienst nicht?
Der Freiwilligendienst eignet sich nicht für Leute, die nur ein bisschen „abhängen“ möchten. Falsch ist hier auch jemand, der einen durchorganisierten Pauschalurlaub mit festen Essenzeiten und Ausflügen erwartet.

Welche Voraussetzungen benötigt man?
Ein Freiwilligendienst erfordert Persönlichkeit, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen und Geduld. Gerne gesehen sind organisatorische oder handwerkliche Fähigkeiten. Ein paar Englischkenntnisse sollten vorhanden sein, aber davon abgesehen kann jeder einen Freiwilligendienst leisten: Auszubildende, Studenten, Abiturienten, die ihre Zeit zum Studium überbrücken wollen, Arbeitnehmer in ihrem Urlaub, Leute, die ihr Arbeitsleben schon hinter sich haben.

Und was passiert, wenn man vor Ort ist?
Ab da wird es spannend, denn je nach Land muss man sich auf ganz unterschiedliche Einstellungen zu Arbeit, Ordnung oder Pünktlichkeit gefasst machen. Unter Umständen organisiert man sich seinen Tag auch nahezu selber. Aber genau das ist es ja, was den Freiwilligendienst zu einem wirklich tollen Erlebnis und zu einer so wertvollen Erfahrung macht. Übrigens sollte man definitiv damit rechnen, nicht ständig über Facebook oder skype erreichbar zu sein …

Was „kann“ der FWD bieten?
Der Freiwilligendienst ist ein interkultureller Lerndienst – und hat nichts mit Entwicklungshilfe zu tun. Ziel ist es, miteinander zu leben und voneinander zu lernen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln und sich durch ehrenamtliche, gemeinnützige Arbeit im Gastland nützlich zu machen. Wer sich für einen Freiwilligendienst entscheidet, der wird ein Leben lang von dieser Erfahrung zehren.

Welche Projekte werden angeboten?
Es gibt Projekte ab vier Wochen bis 24 Wochen in nahezu jedem Bereich: Bildung, Sozialarbeit, Kinderbetreuung, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft, Sport, Eco-Tourismus, etc.

Warum kostet ein Freiwilligendienst überhaupt etwas?
Eine seriöse Entsendeorganisation organisiert einen Freiwilligendienst immer unter der Prämisse, keine Abhängigkeit im Aufnahmeland zu kreieren und vor allem, niemals bezahlte Jobs durch Freiwillige zu ersetzen. Dies erfordert eine starke Partnerschaft auf Augenhöhe, mit fair bezahltem Personal und kostendeckenden Strukturen auf beiden Seiten. Wer von uns erwartet, dass wir automatisiert wie ein Online-Reiseanbieter arbeiten, der ist bei uns falsch. Wir suchen von Anfang an den direkten Kontakt zu Menschen und Kulturen. Für uns selbstverständlich sind Beratung, Interview, Materialen und Dokumente, Vorbereitungsseminare, durchgehende Erreichbarkeit, Platzierung, Abholung am Flughafen, eventuell Sprachkurse, Unterkunft-Bereitstellung, Ansprechpartner vor Ort, Unterstützung bei Versicherungsfragen oder im Notfall und Rückkehrseminare. Diese Leistungen machen für uns ein gutes Programm aus – haben aber auch ihren Preis.
Preisbeispiel Experiment e.V.
Vier Wochen Israel: 590,00 Euro. Acht Wochen Nepal 1.750 Euro. 12 Wochen Neuseeland 1.880 Euro. Costa Rica 24 Wochen für 2.690 Euro.

Gibt es Fördermöglichkeiten?
Als gemeinnützige Organisation vergeben wir eine Reihe von Stipendien für diesen Bereich. Außerdem gibt es noch die geförderten Programme weltwärts, Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und Europäischer Freiwilligendienst (EFD). Aber: Kein Freiwilligendienst ist wirklich kostenlos, im Falle der geförderten Programme übernimmt nur ein anderer den Hauptteil der Kosten.

Wie bereitet man sich vor?
Es gibt Literatur und Infos im Internet, die man selber recherchieren kann. Außerdem bieten viele Organisationen an, dass man zu ehemaligen Freiwilligen Kontakt aufnehmen kann. Beim Preis-/Leistungsvergleich sollte man unbedingt achten, dass die Organisation Vorbereitungsseminare anbietet, die schon im Preis enthalten sind.

Weiterführende Informationen u.a. bei:
Arbeitskreis Helfen und Lernen in Übersee, AKLHÜ (www.entwicklungsdienst.de)
Qualität im Freiwilligendienst e.V. (http://www.quifd.de)
Experiment e.V. (www.experiment-ev.de)

*Bettina Wiedmann (36): Ist seit 2006 Geschäftsführerin von Experiment e.V. und seit 2011 Präsidentin der Federation of the Experiment in International Living, einem weltweiten Dachverband für interkulturelle Begegnungen mit Mitgliedern aus 25 Ländern.

Fotos (c) Experiment e.V.:
Bettina Wiedmann, Geschäftsführerin Experiment e.V.
http://www.experiment-ev.de/files/get/df29e323ac8ab34f9c82f6be92b85b33

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