(openPR) Die Jugendpresse Deutschland e.V., Dachverband von 10.000 jungen Journalisten in Deutschland, hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Potsdam einen neuen Bundesvorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt.
Berlin, 27. April 2005 – Die Jugendpresse Deutschland ist ein junger Verband. Jung im doppelten Sinne. Der Dachverband von 10.000 jungen Journalisten in Deutschland ist erst vor zwei Jahren gegründet, als Zusammenschluss der Deutschen Jugendpresse und des Bundesverbandes Jugendpresse. Und – kein Aktiver ist älter als 27, der Schnitt liegt bei 21. Und so war es jetzt für die Mitgliederversammlung in Potsdam Zeit, mit der Wahl eines neuen Bundesvorstandes einen ersten Generationswechsel einzuleiten.
Maximilian Kall (21, aus Berlin) bleibt Vorstandssprecher. Von Björn Richter (26, Berlin) übernimmt Christian Beilborn (20, Karlsruhe) das zweite Amt des Vorstandssprechers. Neu im Vorstand sind ebenfalls: Jan-Henning Niediek (22, Bonn), Gesche Roy (21, Saarbrücken), Stefan Steinacker (24, Köln), Silvio Heinze (18, Dresden), Sebastian Olényi (21, Hamburg) und Stefan Kuhna (23, Berlin) als Finanzreferent. Aus dem Bundesvorstand ausgeschieden sind neben Björn Richter: Katrin Hünemörder (25, Berlin), Janos Burghardt (20, Stuttgart), Robert Rückel (21, Berlin), Andre Vollmer (25, Bremen), Claudia Kurkin (19, Hannover) und Gunar Fohry (27, Berlin).
Medien. Europa. Zukunft. Themenjahr der Jugendpresse 2005
„Die Jugendpresse Deutschland hat in den vergangenen beiden Jahren die Jugendmedienlandschaft in Deutschland entscheidend verändert“, sagt Björn Richter, bisheriger Vorstandssprecher. „Wir sind sehr froh, dass wir uns dabei auch nach innen weiterentwickeln konnten und mit bundesweit über 300 Aktiven eine starke Struktur aufbauen konnten.“ Die Jugendpresse habe in den vergangenen Jahren eine Initialzündung für Jugendmedien erreichen können, ergänzt Maximilian Kall: „Mit den jährlichen Jugendmedientagen – im vergangenen Herbst mit 600 jungen Medienmachern in München, mit dem Schülerzeitungswettbewerb des Bundespräsidenten, modernen Ausbildungsprogrammen und jugendeigenen Medien, hat die Jugendpresse in den vergangenen Jahren neue Instrumente schaffen und etablieren können.“
Das Jahr 2005 bringt eine entscheidende Neuerung. „Erstmals stellen wir das gesamte Jugendpresse-Jahr unter ein Thema – das Thema Europa“, sagt Christian Beilborn, neu gewählter Vorstandssprecher. Höhepunkt sind die Jugendmedientage im Herbst in Hamburg – 600 junge Medienmacher, davon 50 aus anderen europäischen Ländern, diskutieren und erleben Europa und seine Medienwelt.
Die Landesverbände der Jugendpresse Deutschland veranstalten bundesweit Jugendmediencamps, Recherchereisen, Seminare, Diskussionen und Wettbewerbe und gestalten Zeitungen und Magazine zu europäischen Themen. Viele Veranstaltungen und Projekte finden gemeinsam mit anderen Jugendpresseorganisationen aus der European Youth Press, die inzwischen 14 Länder umfasst, statt. Eindrücke dieses Jahres können junge Fotografen einfangen – aus ungewöhnlichen und spannenden Perspektiven: Die Jugendpresse Deutschland lädt dazu ein, mitzumachen beim Fotowettbewerb europa.jugendpresse.de. Junge Fotografen entdecken Europa in all seinen Facetten.
Wohin entwickelt sich der Journalismus in einer Zeit, in der Europas Märkte längst miteinander verschmolzen sind? Entwickelt sich ein europäischer Journalismus und wie sieht die Zukunft junger Medienmacher dann aus? Die Jugendpresse Deutschland stellt sich diese Fragen und versucht Antworten zu finden.
Europa ist kein Thema für Jugendliche? Falsch gedacht.
In der Jugendpresse Deutschland sind bundesweit in 19 landesweiten und regionalen Mitgliedsorganisationen 10.000 junge Journalisten vertreten – Schülerzeitungsredakteure, junge Radio- und Fernsehmacher und freie Mitarbeiter von Profimedien.
Bei Abdruck und/oder Zitierung freuen wir uns über eine kurze Information oder ein Belegexemplar!
Pressekontakt
Jugendpresse Deutschland e.V.
Bundesverband junger Medienmacher
Grolmanstraße 52, 10623 Berlin
Tel. (030) 450 865 - 50, Fax (030) 450 865 - 59




