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Wirtschaftliche Bildung für Schüler

23.08.201017:20 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wirtschaftliche Bildung für Schüler
Bei ihrem Besuch am RheinAhrCampus lernten die Gymnasiasten auch schon mal eine Fachhochschule von innen kennen.
Bei ihrem Besuch am RheinAhrCampus lernten die Gymnasiasten auch schon mal eine Fachhochschule von innen kennen.

(openPR) Gemeinsames Wirtschaftsprojekt zwischen dem RheinAhrCampus und dem Gymnasium Nonnenwerth in Remagen ist ein großer Erfolg.

REMAGEN. 33 aufgeweckte Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nonnenwerth kamen am vergangenen Mittwoch zum RheinAhrCampus nach Remagen, um an der Einführungsveranstaltung des Projektes „Angewandte Betriebswirtschaft“ teilzunehmen. Das Kooperationsprojekt, von der Fachhochschule und dem Gymnasium gemeinsam ins Leben gerufen, soll Schülerinnen und Schüler grundlegende ökonomische Kompetenzen vermitteln und fand nun bereits zum achten Mal in Folge statt.



Wirtschaftliches Denken schon in der Schulzeit lehren – leider auch in Anbetracht der Wirtschaftskrise noch keine Selbstverständlichkeit. In den meisten Schulen wird das Thema noch immer vernachlässigt. Nicht so im Gymnasium Nonnenwerth. Durch die Kooperation mit dem RheinAhrCampus, in der die Gymnasiasten der zehnten Jahrgangsstufe zwischen der dritten Fremdsprache und dem Wirtschaftsprojekt wählen können, wird die Bildungslücke im Bereich Wirtschaft geschlossen.

Die Beweggründe für die Kooperation seitens des RheinAhrCampus sind vielfältig: „Wir möchten bei euch das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge wecken“, so Prof. Dr. Mathias Graumann – Dozent für Controlling am RheinAhrCampus - in der Einführungsveranstaltung. „Aber natürlich verfolgen wir mit der Kooperation auch ganz eigennützige Interessen“. Absolventen der Betriebswirtschaftslehre haben hervorragende Berufsaussichten. Aber nicht jeder schafft den Weg dorthin. Die Durchfallquoten im Studium sind hoch. Ein wesentlicher Grund hierfür ist der, dass viele Studienanfänger vorher nicht wissen, was sie in der Betriebswirtschaftslehre erwartet. Sie werden durch die Schulen nicht darauf vorbereitet, wie es bspw. bei Fächern wie Biologie oder Chemie ist. „Wir möchten durch dieses Projekt auch motivierte und gut informierte Studienanfänger gewinnen“, so Graumann.

Was ist eigentlich ein Betrieb, was ein Haushalt? Was bedeuten Begriffe wie Insolvenz, Liquidität oder Wirtschaftlichkeit? Und wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem Aufwand und einer Auszahlung? Diese und ähnliche Fragen beantwortete Prof. Dr. Graumann den Schülerinnen und Schülern schon jetzt mit der ersten Vorlesung „Grundbegriffe der Betriebswirtschaftslehre“. Mit seiner humorvollen Art, betriebswirtschaftliche Inhalte zu vermitteln, sicherte er sich das Gehör seiner Zuhörer. Die aktive Mitarbeit zeigte das Interesse der Schüler an wirtschaftlichen Themen. In weiteren Veranstaltungen, zu denen Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter des RheinAhrCampus nach Nonnenwerth reisen werden, stehen Inhalte wie Existenzgründung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Buchführung, Personalführung, Finanzanalyse und Projektmanagement auf dem Plan.

Wirtschaft ist ein spannendes Thema, für das sich immer mehr Jugendliche interessieren. Das zeigte eine Jugendstudie des Bundesverbandes Deutscher Banken vom Juli 2009 und das beweisen auch die steigenden Teilnehmerzahlen am Remagener Wirtschaftsprojekt. Insgesamt 42 SchülerInnen haben sich für das Projekt in diesem Schuljahr gemeldet. Erklärtes Ziel der verantwortlichen Lehrerinnen Astrid Heilmann-Cappel und Cornelia Zumbruch ist es dabei nicht nur, theoretisches Wissen zu vermitteln - es soll von den Jugendlichen auch direkt in der Praxis angewendet und erprobt werden. Ergänzend gründen die Kursteilnehmer deshalb so genannte Juniorfirmen. In diesem Jahr wird es z.B. eine Eventfirma geben sowie eine Forschungs-AG, die mit Experimenten und Zaubertricks die Fünftklässler an das Thema „Chemie“ heranführen möchte. Eine weitere Firma widmet sich dem Design und der Produktion von Dekosachen und wieder eine andere Gruppe hat eine Koch-AG gegründet, die auch ein Kochbuch herausgeben möchte. Wichtig ist hierbei nicht das „was“, sondern das „wie“: Von der Buchhaltung, der Gestaltung des Logos, der Kundenakquise bis über die Produktion und das Personalmanagement werden die Schüler viel über den Ablauf eines Unternehmens erfahren.

Am Ende steht dann die Bilanz – war man erfolgreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, woran ist man gescheitert? Dass es dabei auch zu Problemen kommen kann, die gemeinsam gelöst werden müssen, trägt zum besonderen Lerneffekt bei. Lehrerin Astrid Heilmann-Cappel: „Wichtig ist mir bei dem Projekt auch die Übernahme von Verantwortung und damit sozialer Kompetenzen. Schülerinnen und Schüler erfahren, dass in einer Schülerfirma jeder Bereich solide, zuverlässig und ordentlich ausgeführt werden muss, damit das Ganze ein Erfolg wird. Mitarbeitermotivation und Führung müssen gelernt werden – auch dies sind wichtige Aspekte für die spätere Übernahme von verantwortungsvollen Tätigkeiten.“

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