(openPR) Funksensoren werden bald zu Tausenden überall zu finden sein: Nicht nur in unseren Wohnungen, wo sie Licht und Temperatur regeln oder unsere Haushaltsgeräte überwachen, sondern auch in der Industrieproduktion, wo sie Fertigungsprozesse kontrollieren, im Auto, wo sie den Reifenzustand überwachen, oder in der Umweltüberwachung. Zur Erfüllung der geforderten Systemzuverlässigkeit sind wartungsfreie Funksensorlösungen oftmals zwin-gend erforderlich.
Da sich die EnOcean-Funksender selbst mit Energie aus der Umwelt versorgen, benötigen sie keine Wartung. Sie eignen sich damit ideal zur Realisierung von batterielosen Funkschaltern und Funksensoren für Bedien-, Steuer- und Meldeaufgaben bei komfort- und sicherheitssteigernden Automatisie-rungssystemen: ein gigantischer Markt für Komponentenhersteller und Systemintegratoren.
Neben Übertragungssicherheit und großen Funkreichweiten sind kleine Bauformen und geringeKosten der Sensoren weitere wesentliche Anforderungen.
Zur Erfüllung der Forderung nach Wartungsfreiheit bei hoher Funkreichweite entwickelte EnOcean eine Technologie, um Steuerbefehle oder Daten ohne externe Stromzufuhr oder Batterie zu erfassen und rund 300 m im Freifeld, etwa drei Fußballfeldlängen, weit zu funken. Dazu genügen dem Sensor bereits winzigste Energiemengen aus der Umwelt von rund 50 Mikrojoule pro Aktion, vergleichbar mit dem Anheben einer Masse von einem Gramm um 5 mm.
Ein Druck auf die Taste einer Fernbedienung benötigt ein Vielfaches davon. Dass aus dem Fingerdruck eine elektrische Spannung wird, dafür sorgt beispielsweise ein winziger Dynamo, ähnlich dem Prinzip der Energieerzeugung beim Fahrradlicht. Vibration kann mittels piezoelektrischer Kristalle in elektri-sche Energie umgewandelt werden.
Durch den mechanischen Druck verändert sich ihre Form, und die Ladungen der Kristallgitter ver-schieben sich gegenseitig. Aber auch kleine Solarzellen, wie in Armbanduhren gebräuchlich, können die angeschlossene Elektronik betreiben. Zum Aufrechthalten der Funktion über Nacht dient ein klei-ner Energiespeicher (Goldcap), der tagsüber bei ein bis zwei Stunden Licht geladen wird.
Ein in Entwicklung befindlicher Thermowandler nutzt Wärmeunterschiede zur Spannungserzeugung. Drei bis vier Grad reichen zum Senden, weniger als die Temperaturdifferenz zwischen der Raumluft und der Oberfläche von warmen Heizkörpern oder Maschinenteilen. Dies sind nur einige Beispiele für hocheffiziente Mikroenergiewandler, die EnOcean derzeit vermarktet oder aktuell entwickelt.
Weitere Info´s erhalten Sie bei der Müller Elektrotechnik GmbH aus Landau und Edenkoben per Mailanfrage unter
www.elektro-landau.de













