(openPR) Der Verkäufer muss im Internet und im Anzeigenmarkt das „richtige“ Auto anbieten!
Diese Aussage mag den einen oder anderen Leser zunächst zum Schmunzeln bringen. Wer sich hin und wieder die Mühe macht, bewusst nach falsch eingestellten Fahrzeugen im Internet zu suchen wird schnell fündig. Das Schlimme ist, dass gerade viele Händler hier katastrophale Fehler machen – Ihre Autos werden im Internet nicht gefunden und stehen und stehen und stehen.
Als Beispiele nehme ich immer wieder gerne Mercedes – Diese Marke habe ich lange selbst verkauft. Die Beispiele sind aber auch auf alle anderen Marken übertragbar.
Ein Standardmodell ist die Mercedes E-Klasse. Im Jahre 1993 änderte Mercedes seine Modellbezeichnungen nach und nach und stellte den Buchstaben vor die Zahl. Aus einem 320 E wurde praktisch über Nacht ein E 320. Die Internetbörsen geben einem nun die Möglichkeit, das Modell selbst einzugeben. Obwohl bei einer Eingabe per Fahrzeugschein oder auch nach Baujahr ein Fehler nahezu ausgeschlossen ist, wird er trotzdem gemacht. Ein Mercedes E 320 aus 2001 wird als 320 E angeboten. Wenn der Kunde nun „E 320“ in die Suchmaske eingibt, wird er dieses Auto nicht finden. Er findet das Auto nur durch Zufall, wenn er „320“ ohne jeden Zusatz eingibt.
Viel Dramatischer ist es, wenn der Interessent gar nicht nach dem Auto suchen KANN. Ein Verkäufer bietet einen „Mercedes 180 C“ an. Bei einer Suche nach „C180“ kommt er natürlich nicht – Die Suchmaske bei mobile.de lässt eine Suche nach „180“ ohne Zusatz nicht zu (Stand 24.06.2010). Lediglich bei einer Suche nach „Mercedes“ wird dieses Fahrzeug dann erscheinen.
Bieten Sie selbst richtig an?










