(openPR) Hamburg. Über 10 Millionen Autos werden in Deutschland gekauft. Jährlich. Neu oder gebraucht. Käufer werden mit Rabatten, Leasing-Angeboten oder Sonder-Ausstattungen gelockt. Doch oft ist nicht alles gold, was glänzt. In diesem Dschungel findet sich ein Laie schwer zurecht.
Salvatore Barone ist Profi. Er kennt sich bestens aus mit des Deutschen liebstem Kind: Seit über 20 Jahren arbeitet er in der Auto-Branche. Barone war bei Deutschlands größtem Autovermieter und dann in den Autohäusern der Top-Marken angestellt. Nun ist er selbstständig. Sein Fach-Wissen setzt er jetzt für seine Kunden ein: Er sucht das passende Modell, fährt zum Verkäufer und prüft den Wagen, erkundigt sich nach den Zahlungsmodalitäten und führt die Preisverhandlungen. Freundlich aber zielgerichtet. Schließlich geht um das Budget seiner Kunden.
„Als Verkäufer kenne ich das Geschäft sehr gut“, sagt der 50-Jährige. „Besonders wenn Sie günstige Gebrauchtwagen kaufen, muss man sehr genau hinschauen: Was kommt an Folgekosten auf den Käufer zu? Was ist mit Gewährleistungen? Und vor allem: Gibt es versteckte Mängel? Da wird gerne kaschiert, um einen guten Preis zu bekommen.“
Deshalb macht er einen gewissenhaften Qualitätscheck, bevor er zum Kauf rät. Bei seltenen Sondermodellen fährt er für seine Kunden sogar durch ganz Deutschland. Doch hauptsächlich wird aus dem Hamburger Kreis angefragt.
„Meine Kunden sind sehr unterschiedlich: Das Rentner-Ehepaar, eine junge Mutter oder Geschäftsmänner. Immer geht es darum, ein Auto zu finden, das passt. Verkäufer werden nämlich gerne los, was sie haben. Dann fährt eine Rentnerin mit 250 PS unter der Haube vom Hof und kann den Wagen gar nicht fahren. Ich richte mich genau nach den Bedürfnissen meiner Kunden. Sie nennen mir Wünsche und das Preislimit, und ich mache mich dann auf die Suche.“
Nicht immer ist Barone gleich von Anfang an dabei. Manchmal kommt er erst beim schwierigsten Teil dazu: der Preisverhandlung. Er verhandelt auf Augenhöhe. Im Interesse seiner Kunden. Der Nachlass, den er rausholt, kommt beiden zu Gute: Sein Kunde erhält 60 Prozent, er bekommt 40 Prozent. Das ist sein Gehalt. „So machen meine Kunden mit meiner Leistung sogar noch ein Geschäft und fahren sicher. Ein sehr fairer Deal“, sagt er. Und der gilt, egal ob es sich um einen Gebraucht- oder einen Neuwagen handelt. Kommt es nicht zum Geschäft, hat der Kunde einen kostenlosen Qualitätscheck erhalten.
Mit seiner Leidenschaft für Autos war der gebürtige Italiener schon an über 5000 Autogeschäften beteiligt. Diese Erfahrung überzeugt seine Kunden. Und wenn sie es wünschen, übernimmt er auch den Verkauf des alten Wagens. „Dann wechsele ich wieder die Seiten“, lacht er. „Aber eigentlich ist es mir egal, ob Kauf oder Verkauf. Ich liebe Autos. Deshalb bin ich immer glücklich, wenn ich mit ihnen zu tun habe.“



