(openPR) Wie man als Käufer die Autos im Internet richtig sucht
Wenn sie sich für eine bestimmte Marke und ein bestimmtes Modell entschieden haben, werden Sie in den Internetbörsen in der Regel ein breit gefächertes Angebot bekommen. Je weniger Details Sie angeben –also Häkchen setzen-, desto größer ist Ihre Auswahl.
Wenn Sie als Privatmann ein Fahrzeug suchen, gehen sie von anderen Vorstellungen aus, als der Händler (Privatmann) der das Auto anbietet. Und das ist nicht immer förderlich für ein Geschäft.
Machen Sie den Test:
Suchen Sie ein beliebiges Auto, von dem es eine recht große Auswahl gibt.
Grenzen Sie ruhig ein: Baujahr, Kilometer, vielleicht noch den Motor.
Sie können bei mobile.de auf der rechten Seite jeweils erkennen, wie sich das Angebot verändert.
Ein Beispiel (06.07.2010)
Marke: Mercedes
Modell: A 170
Kraftstoff: Diesel
Dieses Modell gab es nur in der alten Baureihe (W 168; 1997-2004)) als kurze und lange Version als Diesel. Eine weitere Einschränkung der Suche ist für unser Experiment nicht nötig. (Ich empfehle darüber hinaus die Suche auf das Inland zu beschränken)
Gefunden: 1508 Fahrzeuge (1134 Händler, 364 Privat)
Wenn sie jetzt einzelne Haken setzen, sehen sie wie sich die Zahl verändert:
Ein Haken bei „HU & AU neu“ und es bleiben ganze 227 Fahrzeuge übrig. Gerade einmal 15 %. Und das, obwohl die meisten Händler diesen Service gerade bei älteren Fahrzeugen grundsätzlich anbieten. Sie merken was passiert? Wenn ein Händler aus ihrer Nachbarschaft ihr Wunschfahrzeug hat, sie aber diesen Haken setzen und er nicht? Sein Auto kommt nicht und sie kaufen womöglich woanders.
Ein Haken bei „Servolenkung“ und es bleiben von den 1502 Fahrzeugen 1415 übrig. Servolenkung ist bei einem Mercedes A-Klasse ebenso Serienausstattung wie Zentralverriegelung. Und doch: 87 Fahrzeuge sind falsch eingestellt. Bei einem Haken bei Zentralverriegelung bleiben 1421 Angebote übrig. Also 81 fehlerhafte Angebote.
Kombinieren Sie diese beiden Ausstattungen und setzen beide Haken bei Ausstattungen die wohlgemerkt JEDE Mercedes A-Klasse hat –
Es bleiben „nur“ 1378 Fahrzeuge übrig. Also werden fast 10% aller Autos in diesem Fall fehlerhaft angeboten.
Lassen Sie also alles, was sie nicht unbedingt brauchen bei der Suche weg. Setzen Sie Haken nur dort, wenn Sie das Merkmal oder die Ausstattung unbedingt wollen oder brauchen.
Ein Haken zu viel und etliche Autos verschwinden, einer zu wenig und es passiert erst mal nichts.
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