(openPR) Statistiken belegen: 25 Prozent aller Erwachsenen rauchen regelmäßig und rund vier Prozent der deutschen Bevölkerung wollen sich als Gelegenheitsraucher wähnen.
Zwar haben sich innerhalb der sogenannten Wellness -Bewegung der letzten Jahren demnach viele Raucher von ihren „heißgeliebten“ Zigaretten getrennt, aber die Zigarette zu Kaffee, Tee oder dem Glas Bier ist weiterhin Gang und Gäbe. Das Rauchen eigentlich nur negative Wirkungen in den Bereichen Gesundheit (oder auch für Wellness und Beauty) mit sich bringt, ist allseits bekannt. Ganz aktuell gilt seit dem 1. August 2010 durch einen Volksentscheid im Freistatt Bayern die Regelung, dass alle Lokalitäten rauchfrei sein sollen.
Generell sind Raucher in ihrer Aktivität vom Raucherschutzgesetz bundesweit eingeschränkt. Aber nicht nur Lokale machen Rauchern einen „Knick in die Zigarette“, auch Arbeitgeber verlangen oft einen Verzicht, da rund eine Stunde der produktiven Arbeitszeit pro Tag verloren geht.
Jetzt hat ein Forscherteam einen Filter zur Bekämpfung der Sucht entwickelt und parallel die molekularen Mechanismen dieser Wirkung entschlüsselt.
In der diesjährigen 10. Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins Science of China wurden die Ergebnisse der Chinesischen Akademie der Wissenschaften erstmals veröffentlicht. Das Forscherteam entwickelte unter der Leitung von Professor Zhao Baolu einen Zigaretten-Tee-Filter, bei welchem der enthaltene Wirkstoff Theanin, als Nikotinsucht hemmend identifiziert werden konnte. In einem ersten Teil der Studie wurde ein Rückgang des durchschnittlichen Nikotinkonsums von 43 Prozent im ersten Monat und nach 2 Monaten bereits um 56,6 Prozent nach Verwendung des Zigaretten-Tee-Filters festgestellt. In dem zweiten Teil der Testreihe waren die Ergebnisse nach der Filterverwendung sogar noch signifikanter: Der Zigarettenkonsum der Probanden ging im ersten Monat um 48 Prozent, im zweiten bereits um 83 Prozent, und im dritten Folgemonat sogar um 91 Prozent zurück.
„Wie auch bei anderen Rauchentwöhnungsmethoden ist es fraglich, ob der Zigaretten-Tee-Filter langfristig ehemaligen Rauchern hilft dem Glimmstängel fern zu bleiben“, so Marcus Hövermann, Betreiber des Spezialmediums für Grüntee (Darjeeling), Gesundheit und Wohlbefinden Gesundertee.de.
„Natürlich glauben wir an bestimmte gesundheitsfördernden Eigenschaften bestimmter Tees im Allgemeinen, und des grünen Tees im Besonderen“, so Marcus Hövermann weiter. „Vor allem dem Grüntee und seinem Inhaltsstoff EGCG werden viele gesundheitsfördernde Wirkungen, vom Abnehmen bis zu Risikosenkung der Entstehung ernsthafter Krankheiten nachgesagt.“
Zahlreiche empirische Studien wurden und werden durchgeführt; geforscht wird von der Pharmaindustrie und unabhängigen Institutionen im Zeichen der Wissenschaft, um so die tatsächlichen Mechanismen und Wirkungen der verschiedenen Inhaltsstoffe des Heißgetränks konkret zu ermitteln.
„Wie bei allen wissenschaftlichen Studien zu der Verbindung zwischen Tee und Gesundheit bleibt es, zumindest was langfristig gesicherte Ergebnisse der Studie aus China angeht, erst einmal bei dem bekannten und gesunden: Abwarten, Tee trinken und schauen was zukünftige Forschungsergebnisse und -erkenntnisse bereit halten“ so der Experte abschließend.












