(openPR) Tradition: Halberstädter Würstchenfabrik eröffnet wieder Bahnhofs-Geschäft in Halberstadt
Schon in den „goldenen Zwanzigern“ war Halberstädter als exklusiver Würstchen-Lieferant fester Bestandteil der Mitropa-Speisekarten aller Bahnhofs- und Zugrestaurants in ganz Deutschland. Der Duft nach den kamingeräucherten, heißen Würstchen markierte für viele Reisende den Anfang ihrer Zugreise – und den Zielpunkt natürlich auch, dessen erreichen nicht selten mit einem Halberstädter Würstchen begangen wurde. Dies war dem Firmen-Gründer Friedrich Heine zu verdanken, der hier für seine haltbaren Produkte ideale Absatzbedingungen fand. 80 Jahre sollte es dauern, bis im Frühjahr 2008 diese Tradition mit der Eröffnung der „Halberstädter Würstchen-Shops“ zunächst in Magdeburg und anschließend in Halle an der Saale wieder aufleben konnte. Pünktlich zum 125jährigen Firmen-Jubiläum im vorletzten Jahr wurde die Idee des Firmengründers Friedrich Heine wieder aufgegriffen und mit Franchise-Partnern umgesetzt. Hunderte Besucher nutzen seitdem jeden Tag die Möglichkeit, die ehrlichen und einzigartigen Würstchen aus Halberstadt auch an den Bahnhöfen Magdeburg und Halle zu genießen – sei es auf Reisen, in der Mittagspause oder als leckeres Abendessen.
Schon immer drehte sich bei Halberstädter viel um die Eisenbahn. Schließlich befindet sich das Stammwerk nur wenige Meter vom Halberstädter Hauptbahnhof entfernt, bis vor einigen Jahren wurde der Gleisanschluss sogar noch regelmäßig für die An- und Ablieferung von Waren genutzt. Mittlerweile steht die dafür verwendete Diesel-Lok als museale Spende im Schuppen eines regionalen Eisenbahn-Vereins und wird liebevoll renoviert. Mit der Wieder-Eröffnung des Halberstädter Bahnhofs am 15. August kehren nun auch die traditionellen Halberstädter an den Bahnhof zurück. Schließlich eröffnet zeitgleich mit dem Bahnhof ein Spezialitäten-Geschäft von Halberstädter im neuen Laden der Halberstädter Bäcker und Konditoren. So kommen die Reisenden in der Würstchenstadt Halberstadt wieder in den Genuß der knackigen, duftenden Wurst am Bahnsteig.
Dieser dritte Bahnhofs-Shop soll nach den Plänen von Geschäftsführerin Silke Erdmann-Nitsch nur einen Anfang für die weitere Expansion darstellen. Schließlich will der traditionsreiche Würstchenhersteller den Brauch des Gründervaters wieder aufleben lassen und strebt die Eröffnung weiterer Franchise-Geschäfte an. An den Bahnhöfen, versteht sich.












