(openPR) Während auf politischer Ebene noch mit Lobbyisten verhandelt wird, haben sich Greifswalder Gastronomen klar positioniert. Rauchverbot in Gaststätten sollte weder Ländersache sein, noch von nicht betroffenen Politikern entschieden werden. So entscheidet jeder Gast für sich welche gastronomische Einrichtung er besucht und welche Gaststätte er meidet. Frei von Bevormundung, frei von vorgeschobenen Argumenten sollte jeder Gast die gewünschte Einrichtung aufsuchen können.
So auch die M1BAR am Greifswalder Westend. Morten Krohm führt seit fast 2 Jahre das ehemalige Caprice als Rauchfreie Bar. „Klar gibt es einige Leute die nicht zu mir in die Bar kommen, weil hier nicht geraucht werden darf. Es gibt weitaus mehr Gäste die gerade deshalb die M1BAR in der Lange Straße aufsuchen. Ich kann und werde niemandem vorschreiben wie er seine freien Abende und Cocktails genießt. Da jeder die Möglichkeit hat draußen zu rauchen, fällt es bei mir nicht so ins Gewicht. Es gibt passende Sitzmöglichkeiten und die dafür notwendigen Aschenbecher. Sollte es die Tage kälter werden, dann bevorzugen wir andere Möglichkeiten unsere rauchende Gäste außerhalb der Bar zu bewirten.“, sichert Morten Krohm zu.
Da dieses Thema nicht erst seit Tagen zur Ländersache gemacht wurde, hatten alle Gastronomen einige Monate Zeit sich auf die neue Gesetzgebung einzustellen. Jene die während dessen bestehende Einrichtungen übernahmen, taten dies mit der Maßgabe eine Rauchfreie Gaststätte zu betreiben. Bestehende Einrichtungen konnten die Zeit nutzen, um ihr bestehendes Konzept zu überdenken und sich den Erfordernissen zahlender Gäste anzupassen, ohne sich den Gesetzen zu unterwerfen zu müssen.





