(openPR) Wie sich das neue Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser ganz praktisch umsetzen lässt
Berlin, 9. August 2010. Am 28. Juli hat die UNO das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen zum Menschenrecht erklärt. „Diese Resolution hat mehr als nur Symbolcharakter, wenn man sich einer simplen Lösung bedient: Bio-Sand-Wasserfilter“, erklärt Bernd Gülker, der Geschäftsführer von Geschenke der Hoffnung e.V. Das christliche Missions- und Hilfswerk mit Sitz in Berlin setzt diese seit 2008 in Afrika ein, um verschmutztes Wasser in Trinkwasser zu verwandeln. „Bio-Sand-Wasserfilter lassen sich ganz einfach aus natürlichen Ressourcen herstellen, sind kostengünstig, absolut effizient und brauchen weder Strom noch Treibstoff.“
Während sauberes Wasser für uns so selbstverständlich ist wie das täglich Brot, können 884 Millionen Menschen weltweit davon nur träumen: Sie sind gezwungen, Wasser aus stehenden Gewässern, Sümpfen und anderen unreinen Quellen zu trinken – und kämpfen deshalb ständig gegen Ruhr, Cholera und andere Durchfallerkankungen. Alle dreieinhalb Sekunden stirbt ein Kind, weil es kein sauberes Wasser zur Verfügung hat.
Der Bio-Sand-Wasserfilter – ein mit unterschiedlichen Sandsorten gefüllter Zementkasten – produziert einen Liter Trinkwasser pro Minute und bietet einem Haushalt von acht bis zehn Personen genügend Wasser zum Trinken, Kochen, Putzen und Waschen. Er basiert auf einem genialen, der Natur entlehntem Konzept: dem Prozess der langsamen Sandfiltrierung. Der Sand im Inneren des Filters entfernt Trübungen, üble Gerüche und gesundheitsschädliche Organismen in schmutzigem Wasser mit Hilfe eines Wundermittels: einer sich selbst bildenden, biologischen Schicht aus fadenähnlichen Algen und anderen Organismen im Sand, die Parasiten, Viren und anderen Krankheitserregern an den Kragen gehen. So verschwinden bis zu 99,5 Prozent aller Krankheitserreger. Die Kosten für Material, Bau, Transport, Anleitung und Schulung belaufen sich pro Filter auf rund 60 Euro. Geschenke der Hoffnung e.V. setzt diese seit zwei Jahren im Rahmen der Kampagne „Dreh den Hahn auf“ ein: „Tag für Tag schenken wir so Menschen in Uganda sauberes Wasser – die Voraussetzung für Gesundheit, Bildung, mehr Einkommen und einen höheren Lebensstandard“, erklärt Bernd Gülker.













