(openPR) Der TV-Moderator Markus Lanz reist als Projektpate der Trinkwasser-Initiative „1 Liter für 10 Liter“ von Volvic (Danone Waters Deutschland) und UNICEF nach Äthiopien, das zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Er besucht die staubtrockene Amhara-Region, im Norden Äthiopiens, in der mehr als 15 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser haben und macht sich ein persönliches Bild von der aktuellen Situation. In vielen Gesprächen erfährt er von der Not der Menschen, erlebt hautnah, wie Frauen und Kinder an verschmutzten Wasserstellen literweise Wasser abschöpfen und dann mit riesigen Behältern auf dem Rücken den stundenlangen Fußmarsch durch die Sonne in ihre Dörfer zurücklegen. Eine Nacht verbringt Markus Lanz bei einer Nomadenfamilie in der Afar-Wüste und beschreibt dieses Erlebnis in seinem persönlichen Reisetagebuch.
Auszug aus dem Reisetagebuch
„Es ist schon früher Abend, als wir endlich in Terru ankommen. Wir sind in einer der trockensten Gegenden Äthiopiens, in einer der heißesten Wüsten der Welt. Fast täglich steigt das Thermometer hier im Sommer auf 45 Grad und mehr, seit Monaten, seit Jahren hat es hier nicht mehr richtig geregnet. Wann genau das letzte Mal, wollen wir wissen. Keiner kann es uns sagen. Die Menschen hier haben eine völlig andere Vorstellung von Zeit als wir – nämlich gar keine. Sie leben nach dem Rhythmus, den die Natur ihnen vorgibt. Wir treffen Mohammed Fooa, 35 Jahre alt, Oberhaupt einer Nomadenfamilie, die typisch ist für die Afar-Region. Er wirkt sehr viel älter, als er tatsächlich ist, und für äthiopische Verhältnisse ist er es wohl auch. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 42, 43 Jahren. Ob seine sieben Kinder das wohl wissen? Es ist kurz vor sieben. Glutrot und sehr schnell versinkt die Sonne hinter dem Horizont, und nach einer kurzen Dämmerung bricht die Nacht herein. Ein heißer Wüstenwind schnürt mir fast die Kehle zu. Die Luft ist so warm, als käme sie direkt aus einem Fön und dörrt die Kehle regelrecht aus, Sand und Staub überall. Dann Abendessen und der erste Hinweis, dass meine aufziehende Afrika-Romantik Schönheitsfehler haben könnte. Essen bedeutet hier nämlich nur Trinken. Seit Wochen ernährt sich die Familie ausschließlich von Ziegenmilch, frisch gemolken. Um genau zu sein: Selbst gemolken. „Was esst ihr noch außer Ziegenmilch?“, will ich wissen. „Nichts“, antwortet Mohammed. „Wir trinken Ziegenmilch, hin und wieder bringt einer der Nachbarn etwas Brot vorbei.“ Wasser erhält die Familie von einem Tanklaster. Da das Wasser stundenlang in der Hitze erwärmt wird, bilden sich krankheitserregende Bakterien. Sauberes Trinkwasser gibt es hier nicht. Aber da die Familie in der Wüste keine andere Wahl hat, müssen Sie das verunreinigte Wasser trinken und mit der Angst, daran zu erkranken, leben. Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Zum Schluss will ich von Mohammed wissen, wie es jetzt mit seiner Familie weitergeht. Er denkt nur kurz nach, dann sagt er sehr entschlossen: „Ich will diese Frage nicht haben. Allah wird entscheiden, was mit uns passiert.“ Ja, denke ich, Allah wird das entscheiden. Aber ein bisschen helfen könnten wir auch.“
Trinkwasser Initiative „1 Liter für 10 Liter“
Gemeinsam mit Volvic und UNICEF möchte Markus Lanz die Trinkwasser-Versorgung in der Amhara-Region, im Norden Äthiopiens nachhaltig verbessern. Für jeden von Juli bis Mitte September verkauften Liter Volvic naturelle garantiert Volvic die Bereitstellung von 10 Litern sauberem Trinkwasser in Äthiopien. Ziel ist es, mit der Fortführung der Kampagne in den Sommermonaten insgesamt 55 Brunnen zu betreiben.
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