(openPR) Gerhard Engbarth gastiert im Luthersaal der Stiftung kreuznacher diakonie
Am Freitag, 3. September 2010 um 20 Uhr gastiert der Sobernheimer Gerhard Engbarth mit seinem neuen Programm „ Der Blues vom Blues“ im Luthersaal der Stiftung kreuznacher diakonie. Gerlinde Heep zeigt passend zum Konzert Blues-Fotos aus den Jahren 1985 – 2010.
Gerhard Engbarth - wie ein Blitz schlägt 1965 der Blues in sein Leben ein und setzt ihn unter Strom: Er lernt Gitarre und Mundharmonika, schreibt englische Bluestexte. Als er diese Willie Dixon vorlegt, rät der: „You gotta sing the Blues in your own toungue.“ Sing den Blues, wie dir der Schnabel gewachsen ist, heißt das auf deutsch. Das hat Engbarth getan, tut es bis heute.
Er verdiente sein Geld als Roadie, chauffierte amerikanische Bluesmusiker quer durch Deutschland und Europa, schrieb ein Buch darüber und produzierte zwei LPs mit eigenen Blues, auf denen er begleitet wird von den Spitzenmusikern Blind John Davis, Louisiana Red und Carey Bell.
In seinen Lehr- und Wanderjahren lernt Engbarth, dass der Blues mehr ist als eine Kunstform, er ist Lebensform und Über-Lebens-Mittel: Nur wer den Blues lebt, kann ihn singen. Davon handeln Engbarths Blues - und in seinen Blues-Geschichten erzählt er von den Begegnungen auf seinem Weg, so von Louisiana Red die Story, "warum Geld nicht stinkt" und wie er mit Dr. Ross "Voodoo in Heidelberg" erlebt hat. Er begibt sich „in die Höhle des Geschichtenerzählers“ Fritz Rau, der zusammen mit Horst Lippmann den Blues nach Europa gebracht hat. Und er zeigt eine Original-Grafik, die ihm der berühmte Entertainer und Pianist Champion Jack Dupree gemalt und geschenkt hat.
Die Ingelheimer Fotografin Gerlinde Heep hat die Musiker, mit denen Engbarth unterwegs war, porträtiert. Bei dieser Veranstaltung zeigt sie Aufnahmen, die abgestimmt sind auf Engbarths Blues und die Geschichten, die er erzählt.
Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung kreuznacher diakonie zahlen 5 Euro.













