(openPR) Das Chemnitzer Elektronikunternehmen bildet erneut Azubi aus mit kombiniertem Studien- und Berufsabschluss
Zwei neue Auszubildende begrüßt die GEMAC – Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz ab 9. August 2010 im Unternehmen. Einen IT-Systemelektroniker sowie einen Mechatroniker, der in seiner viereinhalbjährigen Ausbildung parallel zum Berufs- auch einen Studienabschluss zum Bachelor of Engineering (B. Eng.) absolviert. Dieser kooperative Bildungsweg wird in diesem Jahr zum zweiten Mal in Sachsen angeboten. Ziel ist die Ausbildung von Praxis-Ingenieuren durch die Verbindung von beruflicher und akademischer Bildung. Kleine und mittelständische Unternehmen werden dadurch bei der Gewinnung von Fach- und Führungskräften unterstützt.
"Der kooperative Studiengang hat viele Vorteile", erklärt der Verantwortliche für Azubis und Prokurist der GEMAC Peter Laux: "Zum einen erhält der Lehrling ein Maximum an Wissen und Qualifizierung in einer vergleichsweise minimalen Ausbildungszeit. Zum anderen ziehen wir uns als Unternehmen einen perfekt für unsere Entwicklungsbereiche ausgebildeten und später gut eingearbeiteten technischen Nachwuchs-Ingenieur heran.“ Seit dem Jahr 2000 wurden alle acht Auszubildenden übernommen, und fünf Lehrlinge sind ab kommender Woche bei der GEMAC in Ausbildung. Darüber hinaus bietet das Chemnitzer Unternehmen auch zahlreiche Praktika und Diplomarbeitsthemen an. Zwei Diplomanden wurden in diesem Jahr bereits übernommen.
Kooperativer Studiengang Mechatroniker
Der kooperative Studiengang Mechatronik wird durch die Bildungs-Werkstatt Chemnitz und die Hochschule Mittweida angeboten. Der Mechatroniker ist Mechaniker, Elektriker und Informatiker in einer Person und somit der Allrounder unter den Technikern. Er entwickelt und optimiert High-Tech-Produkte, wie Autos, Maschinen, Spielekonsolen oder Handys, indem er Elektronik und Mechanik integriert. Optimiert werden kann die Berufsausbildung mit einem Studienabschluss zum Bachelor of Engineering, welcher parallel als kooperativer Studiengang absolviert werden kann. Nach viereinhalb Jahren Ausbildung zum Ingenieur mit integriertem Berufsabschluss ist der Mechatroniker in der Lage, die vielfältigen Aufgaben in der Entwicklung, Simulation, Optimierung und im Einsatzes mechatronischer Systeme zu lösen. Darüber hinaus kann er wirtschaftliche, ökologische und qualitätssichernde Aspekte in seine Tätigkeit einbeziehen und einen entscheidenden Beitrag zum technologischen Fortschritt der Zukunft leisten.












