(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Hiobsbotschaften für die US-Wirtschaft reißen nicht ab: Heute wurde bekannt, dass der Bestellindex für langlebige Wirtschaftsgüter um 1,0 Prozent gefallen ist. Erwartet wurde eine Steigerung um 1,1 Prozent. Nachdem auch dieser wichtige Indikator für die zukünftige Wirtschaftslage negativ ausfiel, sackten auch die Aktienkurse weiter ab – und in ihrem Gefolge die Ölpreise. Auch die Hypothekenmarktdaten, die für die vergangene Woche deutlich schlechter als für die Vorwoche ausfielen, drückten auf die Preise. Das Barrel US-Leichtöl (WTI) wurde heute Nachmittag mit 75,90 Dollar gehandelt, das sind 2,36 Dollar weniger als vor 24 Stunden. Nordseeöl (Brent) verlor im gleichen Zeitraum 2,08 Dollar und notiert derzeit (MESZ) bei 75,90 Dollar.
Marktteilnehmer erwarten jetzt die Bestandsdaten des Department of Energy (DOE), nachdem gestern das American Petroleum Institute einen weiteren Aufbau der Rohölbestände um 3,1 Millionen Barrel diagnostizierte. Der Tropensturm Bonnie, der letzte Woche noch die Phantasien der Anleger beflügelte, hatte also keinerlei Auswirkungen auf die Versorgungslage in den USA, die nach wie vor als überversorgt gilt.
Deutsche Heizölverbraucher konnten sich wie schon gestern über sinkende Preise freuen. Nach Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau kostete die 100-Liter-Partie Heizöl EL heute 66,04 Euro. Das sind 69 Cent weniger als gestern. Dennoch liegen die Heizölpreise hierzulande damit auf einem relativ hohem Niveau. Vor einem Jahr kostete die gleiche Partie rund 10 Euro weniger.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
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