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Erlöse durch CO2 - Emissionsrechtehandel

27.07.201017:26 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Geldern, 27.07.2010. Aufgrund des sogenannten Kyoto-Protokolls haben diejenigen Industrienationen, welche es ratifiziert haben, den Handel von Verschmutzungsrechten in Form von CO2-Emissionszertifikaten als klimapolitisches Instrument begonnen. Durch den Einsatz von Emissionsrechten sollen diejenigen Industrieunternehmen finanziell belohnt werden, welche ihre CO2-Emissionen reduzieren oder weltweit Projekte zur Reduktion der Treibhausgase finanzieren. Hierfür unterhalten Unternehmen in der Europäischen Union Konten bei den jeweiligen nationalen Emissionshandelsregistern, auf welchen die Verschmutzungsrechte verwahrt und gehandelt werden. In Deutschland übernimmt dies die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) des Bundesumweltamts. Jedes Unternehmen, welches der Pflicht des Emissionshandels unterliegt, erhält eine jährliche Zuteilung seiner Emissionszertifikate, bei welchen ein Zertifikat das Recht verbrieft, eine Tonne CO2 zu emittieren. Diese heißen EUA, European Union Allowances. Benötigt das Unternehmen mehr Zertifikate durch z. B. eine Produktionssteigerung, muss es Zertifikate zukaufen; benötigt es weniger, da es zum Beispiel in den Umweltschutz seiner Fabriken investiert hat, kann es Zertifikate veräußern. Hat es zu wenig Zertifikate, ist eine Strafe von EUR 100,00 pro Tonne CO2 fällig. In Deutschland können die Zertifikate an der Leipziger Strombörse EEX oder der Börse München (Greenmarket Exchange) gehandelt werden. Hierbei sind Banken und Brokerhäuser wie die Gelderner Advantag AG Mitglieder der Börse, welche die Handelsaufträge der Industrieunternehmen ausführen. Neben den Europäischen Verschmutzungsrechten (EUA) gibt es jedoch noch die Zertifizierten Emissionsreduktionseinheiten (CER), welche durch Projekte in Entwicklungsländern generiert werden; zum Beispiel eingesparte CO2-Tonnagen durch die Investition in ein Solarkraftwerk in Marokko. Aktuell beläuft sich der Börsenkurs für ein EUA-Zertifikat, also das Recht, eine Tonne CO2 zu emittieren, auf ca. EUR 14,00; die Zertifizierten Emissionsreduktionseinheiten CER kosten ca. EUR 12,00. Die dazwischen liegende Spanne in Höhe von EUR 2,00 können alle handelspflichtigen Industrieunternehmen zum Teil als Gewinn durch ihren Broker erwirtschaften lassen, da die Erfüllung der Verpflichtung der Abgabe der Zertifikate auch bis zu 22% der zugeteilten Verschmutzungsrechte in Form von CER-Zertifikaten erfolgen kann. So kann beispielsweise ein Unternehmen, welches 100.000 EUA-Zertifikate zugeteilt bekommen hat, entsprechend 22.000 Zertifikate in CER-Zertifikate umtauschen und die Gewinnspanne von EUR 44.000,00 (22.000 Zertifikate x EUR 2,00 Preisdifferenz) als Erlös erhalten. Diese Dienstleistung nimmt das CO2-Brokerhaus Advantag AG (www.advantag.de) aus dem niederrheinischen Geldern vor, welches über die Erfahrung des Handels von mehreren Millionen Tonnen Verschmutzungsrechten zurückblicken kann.

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