(openPR) Qualitätsbewusstsein der Konsumenten berücksichtigt immer stärker Aspekte der Nachhaltigkeit.
Duisburg, 27. Juli 2010. Im Lebensmitteleinzelhandel und insbesondere unter den Discountern herrscht seit einiger Zeit ein reger Preiskampf. Obgleich die Preissensibilität der Konsumenten stark ausgeprägt ist, sind sie dennoch bereit, für eine höhere Qualität bspw. in Form einer nachhaltigen Produktion auch einen höheren Preis zu bezahlen. Dies zeigt eine aktuelle Konsumentenbefragung des ECC Handel in Zusammenarbeit mit der Internet-Plattform www.stayfair.de. Ein Vergleich des Themas Nachhaltigkeit mit anderen kaufrelevanten Aspekten bestärkt die Relevanz des Themas. Lediglich die Qualität von Waren und Dienstleistungen wird von den Konsumenten wichtiger eingestuft als eine nachhaltige Produktion. Marke, Gütesiegel, Nutzungskomfort und selbst der Preis werden als zweit- bzw. drittrangig angesehen (siehe Abbildung).
Die Untersuchung zeigt, dass neben den Aspekten Qualität und Preis auch die nachhaltige Herstellung der Produkte eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung spielt und in der aktuellen Studie sogar wichtiger eingestuft wird als der Preis. So gaben knapp die Hälfte der Befragten an, dass sie bereit seien, für nachhaltige Waren und Dienstleistungen einen höheren Preis zu bezahlen. „Dieses Ergebnis ist natürlich mit Vorsicht zu interpretieren“, so Dipl.-Kff. Aline Eckstein, Projektmanagerin des ECC Handel. „Es macht jedoch deutlich, dass die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten positiv mit den verfügbaren Informationen korreliert ist.“ Eine warengruppenspezifische Betrachtung bestätigt diese Theorie. So besteht die höchste Zahlungsbereitschaft bei nachhaltig hergestellten Lebensmitteln und Textilien, die häufig entsprechend gekennzeichnet sind, während das Thema Nachhaltigkeit in den Kategorien Möbel, Gastronomie und Touristik bisher nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Die Konsumenten wollen sichergehen, dass das betreffende Produkt wirklich den verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit genügt, die von ökologischen über soziale bis zu ökonomischen Aspekten reichen. Derzeit ist es für Konsumenten noch nahezu unmöglich, nachhaltig produzierte Produkte und nachhaltig arbeitende Handelsunternehmen eindeutig zu identifizieren. Die StayFair GmbH möchte auf der Internetplattform www.stayfair.de daher eine Hilfestellung bei der Auswahl nachhaltig produzierter Waren und nachhaltig agierender Händler bieten.













