(openPR) Die eigene Geschäftsidee ist geboren und jetzt soll sie am besten so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden. Die Hindernisse mit dem Businessplan und andere Formalitäten nimmt man zähneknirschend hin. Aber was tut man nicht alles, um die eigene Geschäftsidee zu verwirklichen, denn man ist davon überzeugt und glaubt auch der zukünftige Kunde sieht es genauso. Man ist tief in seine Materie eingetaucht und dabei werden bewusst oder unbewusst wichtige Aspekte der Unternehmensgründung vergessen/ignoriert oder besser gesagt das Überleben des Unternehmens wird gefährdet. Nicht wenige Unternehmen müssen Konkurs melden und das besonders in der Anfangszeit. Welche grundlegenden Fehler werden überhaupt gemacht? Hierzu zeigt die DIHK Gründerreport aus dem Jahr 2008 eine interessante Auflistung von Defiziten bei der Unternehmensgründung. Der Auszug ist aus dem Jahr 2008, aber diese Punkte sind sicherlich auch in der heutigen Zeit immer noch brandaktuell.
So viel Prozent der Gründer in der IHK-Gründungsberatung…
48 % … haben kaufmännische Defizite (Preiskalkulation, Kostenrechnung, betriebswirtschaftliche Planrechnungen)
48% … haben sich zu wenig Gedanken zum Alleinstellungsmerkmal ihrer Geschäftsidee gemacht
42% … schätzen die notwendigen Startinvestitionen/laufenden Kosten zu niedrig ein (z. B. Steuerzahlungen)
38% … äußern unklare Vorstellungen zur Kundenzielgruppe
36 % … haben die Finanzierung ihrer Gründung nicht gründlich durchdacht
34 % … schätzen den zu erwartenden Umsatz unrealistisch hoch ein
29 % … können ihre Produktidee nicht klar beschreiben
23 % ... haben unzureichende Fach-/Branchenkenntnisse
(Quelle: DIHK-Gründerreport 2008)
Wenn man sich die einzelnen Defizite anschaut, dann können die einzelnen Aspekte in zwei Gruppen eingeteilt werden. Die eine Gruppe hat was mit Geld und Finanzierung zu tun und die andere Gruppe mit Marketing. Folgend könnten man vereinfacht sagen: Wenn man sich um Finanzierung und Marketing kümmert, dann dürfte es nicht mehr so leicht schiefgehen oder ?
Vollständigerweise soll noch erwähnt werden, dass die Defizite nochmal deutliche Unterschiede zeigen, ob der Wunsch für die Unternehmensgründung vornehmlich aus der Furcht vor Erwerbslosigkeit kommt oder vorwiegend, um seine unternehmerische Idee umzusetzen. Für weitere Informationen sei auf die DIHK Gründerreport der IHK Berlin hingewiesen.









