(openPR) Paare teilen alles – meist auch ihre Geschlechtskrankheiten. Sobald es bei Beiden an den entsprechenden Stellen juckt, ist klar, dass die Liebe nicht nur Freude bringt. Was aber, wenn keine Symptome darauf hinweisen, dass sich eine STI (von engl. sexually transmitted infection) ins Schlafzimmer eingeschlichen hat? Bei Chlamydien ist dies meist der Fall. Die Bakterien der Familie Chlamydiales sind genauso unbekannt wie auch verbreitet. Meist vergehen bei einer Chlamydieninfektion Jahre ohne Anzeichen auf eine Erkrankung – 80% der Infizierten leben ohne Symptome der Erkrankung, sind aber aktive Überträger der Bakterien. Somit ist auch die Gewissheit einer langen, monogamen Beziehung kein Garant für sexuelle Gesundheit. Der cyclotest Chlamydien Schnelltest bietet hier Sicherheit in Form eines Selbsttests.
Seit den 1990er Jahren steigt die Zahl der Neuinfizierungen an STIs wieder merklich an. Bei Chlamydien spricht man inzwischen von einer heimlichen Seuche: Aufgrund der meist ausbleibenden Symptome wird die Krankheit von vielen Patienten unwissentlich verbreitet. Es gibt einige Arten der Chlamydien, die Geschlechtskrankheit bei Menschen wird durch die Chlamydia trachomatis ausgelöst. Besonders junge Frauen und Mädchen sind gefährdet. So liegt die höchste Infektionsrate bei Frauen unter 25 Jahren - bis zu 10% aller Mädchen über 14 Jahren sind infiziert. Die hohe Anfälligkeit junger Mädchen liegt darin begründet, dass die nicht komplett ausgereiften Geschlechtsorgane noch kein vollständig ausgebildetes Immunsystem besitzen. Trotz des erhöhten Risikos bleiben jedoch auch bei jungen Patienten die Anzeichen für eine Infektion meist aus. Somit tragen viele Menschen Chlamydien seit ihrer Jugend in sich und verbreiten sie unter ihren Sexualpartnern ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Bakterien übertragen sich durch vaginalen, oralen und analen Geschlechtsverkehr. Da es sich um eine Tröpfcheninfektion handelt, werden die Bakterien auch durch infizierte Hände weiter gegeben. Darin liegt auch begründet, dass eine Chlamydienerkrankung sich durch Bindehautentzündungen sichtbar machen kann – ausgelöst durch Augenreiben. Die großmütterliche Warnung „Onanie macht blind“ drängt sich hier auf, die Gefahr besteht jedoch nur bei langfristig unbehandelten Augenentzündungen und stellt in Industrienationen keine Gefahr dar. Wichtig ist jedoch, dass Kondome oder Femidome zwar bei penetrativem Geschlechtsverkehr schützen, die Bakterien jedoch nicht nur über diesen Weg infizieren. Wer also häufig wechselnde Sexualpartner hat – oder hatte – ist besonders gefährdet, die Bakterien in sich zu tragen.
Es bleibt zu betonen, dass eine Infektion fatale Folgen mitbringen kann – Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau sind mögliche Auswirkungen der Bakterien. Bei Frauen ist die Gefahr einer Eierstockentzündung hoch, welche bei einer Vielzahl von Fällen auf einen Chlamydienbefall zurück zu führen ist. Aufgrund dieser Entzündungen vernarben die Eileiter, was zu Blockierungen der Eizelle und somit zu Eileiterschwangerschaften führen kann. Hier ist eine OP unumgänglich, da Gefahr besteht, dass der Eileiter platzt. Das Risiko ist nicht zu unterschätzen – es wird davon ausgegangen, dass bei der dritten Entzündung in Folge die Gefahr unfruchtbar zu werden schon bei 50% liegt.
Wird eine an Chlamydien leidende Frau schwanger, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie ihrem Nachwuchs die Bakterien schon im Mutterleib vererbt. Dies kann zu Frühgeburten oder Kindstod führen. Ist dies nicht der Fall, bleibt die Gefahr einer Infektion während der Geburt hoch. Hier ist es auch die Augenentzündung, welche ein typisches Zeichen darstellt. Etwa 10 Wochen nach der Geburt tritt bei den meisten Neugeborenen von Patientinnen eine Infektion durch Chlamydiophila pneumoniae auf – eine bakterielle Lungenentzündung.
Auch bei Männern können Chlamydien Unfruchtbarkeit hervorrufen. Eine Harnröhrenentzündung kann ein Zeichen für einen Befall sein. Schmerzen beim Sex sowie beim Urinieren sind mögliche Anzeichen. Weißlich, eitriger Ausfluss, besonders in den Morgenstunden, kann auf eine eitrige, durch Chlamydien verursachte Erkrankung hinweisen.
Bei Frauen und bei Männern decken sich die Chlamydien-Merkmale mit den Anzeichen anderer möglicher Erkrankungen. Gonorrhoe (Tripper) weist ähnliche Symptome auf. Patienten sind zudem aufgrund der durch Chlamydien geschwächten Schleimhäute anfälliger für weitere Geschlechtskrankheiten. Glücklicherweise sind Chlamydien mit Antibiotika gut zu behandeln. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass eine Infektion zwar vollständig heilbar ist – die schon entstandenen Schäden aber nicht rückgängig gemacht werden können.
Ein cyclotest Chlamydien Schnelltest bietet sichere erste Information über einen mögliche Infektion. Wer frühestmöglich herausfindet, ob sich Chlamydien ins Liebesleben eingeschlichen haben, kann Langzeitschäden vorbeugen und schützt sich und seinen Partner! Informationen zum Thema finden Sie unter www.chlamydien-info.de







