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„PARIS BEZAUBERTE MICH“ - KÄTHE KOLLWITZ UND DIE FRANZÖSISCHE MODERNE

26.07.201016:43 UhrKunst & Kultur

(openPR) KOELN. Zu seinem 25-jährigen Jubiläum zeigt das Käthe Kollwitz Museum Köln in einer rund 140 Werke umfassenden Ausstellung Käthe Kollwitz im Kreise von Impressionisten und Neoimpressionisten. Paris um die Jahrhundertwende – Zentrum der Moderne, Ort des freien Lebens und der Vervollkommnung eines Künstlers: Käthe Kollwitz (1867 – 1945), eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, war „bezaubert“ von der französischen Kunstmetropole, die sie 1901 und 1904 besuchte. In Paris liegt auch für diese Künstlerin die Wiege ihrer experimentell geprägten und von Farbe dominierten druckgraphischen Werkphase. Die schönsten farbigen Lithographien, einmalige Aktzeichnungen und sensible Plastiken werden Werken u.a. von Edgar Degas, Auguste Rodin und Pierre Bonnard gegenübergestellt. Sie erhellen in einem spannenden Diskurs einen Bereich der Rezeption moderner französischer Kunst im deutschen Kaiserreich, der bisher unbehandelt blieb. Das Käthe Kollwitz Museum Köln macht mit seiner Jubiläumsausstellung anschaulich, was die junge Künstlerin empfand: „Paris bezauberte mich.“



In der französischen Kunstmetropole bewegte sich Käthe Kollwitz in dem anregenden Bohmekreis ihrer Studienfreundin Maria Slavona, zu dem berühmte Künstler wie Camille Pissarro oder Kunstkritiker und Schriftsteller wie Julius Meier-Graefe gehörten. Sie bewunderte die Impressionisten, besonders Édouard Manet und Edgar Degas, verehrte Auguste Rodin, den sie zweimal aufsuchte. Hugo von Tschudi, der bedeutendste deutsche Kunsthistoriker um 1900, bat Rodin persönlich in einem Empfehlungsschreiben, die junge Künstlerin aus Deutschland zu empfangen. Er pries ihr großes Talent und betonte, dass man sie zu den besten Künstlern zählen könne. Auf ihren Streifzügen durch die Privatgalerien erwarb Käthe Kollwitz einen frühen Pablo Picasso, und auf den großen Künstlerausstellungen sah sie Werke der Neoimpressionisten und der Nabis, etwa von Georges Seurat oder Aristide Maillol. Tagsüber während ihres zweimonatigen Aufenthalts 1904 arbeitete Käthe Kollwitz in der Klasse für Plastik an der Académie Julian. Abends besuchte sie wie viele Künstler die Vergnügungsstätten und die verruchten Lokale unter den Pariser Markthallen. Die Zeichnungen aus den „Caveaux des Innocents“ gehören zu ihren eindrucksvollsten Arbeiten dieser Zeit.

Das Käthe Kollwitz Museum Köln, das den weltweit größten Bestand an Kollwitz-Arbeiten beherbergt, erhält für seine Jubiläumsausstellung Leihgaben namhafter internationaler und nationaler Häuser, darunter das Musée d’Orsay und das Musée Rodin in Paris, das British Museum in London, die Kunsthalle Bremen, das Städel Museum in Frankfurt, amerikanische und Schweizer Privatsammlungen; sogar aus Südafrika kommen Leihgaben. Diese beleuchten in der Ausstellung „Paris bezauberte mich“ einen anderen und neuen Aspekt im Werk als den weit-hin bekannten des sozialen Engagements von Käthe Kollwitz.

Die lichte und leichte Welt der Pariser Nachtlokale, Liebespaare, Aktdarstellungen und Straßensujets sind während ihrer Aufenthalte in Paris auch Themen von Käthe Kollwitz. Im vergleichen-den Sehen findet der Betrachter zu den wundervollen Variationen in ihrem Werk. Angeregt von den Pariser Zeitgenossen ließ sie sich zu großer Experimentierfreude mit Farbe, Fläche, Linie und Komposition inspirieren. In der Ausstellung sind einige ihrer schönsten farbigen Lithographien überhaupt zu sehen. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt außerdem ihre Plastik „Liebespaar“, die sich auf das Werk von Rodin bezieht. Auch die Nähe vieler ihrer frühen Aktzeichnungen zu Rodin und Maillol tritt zum ersten Mal zu Tage.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der zahlreiche neue Erkenntnisse in der Kollwitz-Forschung präsentiert und bisher unbekannte Kollwitz-Werke erstmals publiziert, darunter eine wunderbare Tuschezeichnung, vom Museum kürzlich als so genannter „Dachbodenfund“ erworben.

Katalog:
„Paris bezauberte mich“ – Käthe Kollwitz und die französische Moderne
Hg. H. Fischer und A. v. d. Knesebeck
Beiträge von D. Hansmann, E. Kepetzis, N. Lehni, A. Meyer, S. Rentsch, K. Sagner
Ca. 280 Seiten, ca. 200 farbige Abbildungen
26 x 30 cm, Leinen
Verlag: Hirmer
Preis: EUR 39,90
Erscheinen: Oktober 2010

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