(openPR) Das „Team Abu Dhabi by tolimit“ erlebte beim Porsche Mobil 1 Supercup am Hockenheimring ein aufregendes, spannendes, aber letztlich auch enttäuschendes Wochenende. Die Plätze 12, 19 und 21 für die Piloten Sascha Maassen, Sean Edwards und Khaled Al Qubaisi geben nur wenig Aufschluss darüber, welche Höhen und Tiefen bei Teams und Fahrern für dauerhaft hohen Blutdruck sorgten.
Das Pilotenfeld im Porsche Mobil 1 Supercup sorgte bereits am Samstag für Hochspannung. Im knappsten Qualifying seit über fünf Jahren lagen zwischen der Pole und dem 21. Startplatz weniger als eine Sekunde. Der frühere Porsche Werkspilot Sascha Maassen kämpfte im Zeittraining erneut damit, die Reifen zum Arbeiten zu bringen: „Das Sprintformat im Supercup ist mit den Langstreckenrennen aus den letzten Jahren nicht vergleichbar. Ich stecke immer noch in einem Lernprozess und hoffe, dass die Lernkurve weiter nach oben zeigt. Mehr als Platz 18 war aber nicht drin. Der Rückstand betrug dabei nur 7 Zehntelsekunden. Auf einer anderen Strecke wäre ich vielleicht weiter vorne gestanden.“
Im Rennen zeigte der 40-jährige dann seine ganze Erfahrung und machte insgesamt sechs Plätze gut. „Das Qualifying ist der ausschlaggebende Punkt. Im Rennen konnte ich bisher immer Plätze gut machen“, so der Pilot aus Aachen.
Der Brite Sean Edwards erlebte ebenfalls ein enttäuschendes Qualifying. „Verkehr, mechanische Probleme und ein schlechtes Timing – es kam einfach alles zusammen. Das war vor allem deshalb ärgerlich, weil das Auto gut war und das Team prima zusammen gearbeitet hat.“ Die Pechsträhne setzte sich im Rennen fort. Bereits in der ersten Runde wurde der 23-jährige nach einer Startberührung von einem platten Reifen heim gesucht. Doch aufgeben stand für ihn und das Team außer Frage: „Die Jungs haben schnell den Reifen gewechselt, so dass ich wieder raus gehen konnte. Das Feld von hinten aufzurollen, habe ich mittlerweile ja drauf.“ Am Ende stand Platz 19 in der Ergebnisliste.
Der regelmäßige Blitzstarter und dritte Pilot beim „Team Abu Dhabi by tolimit“ Khaled Al Qubaisi, erwischte nach einem durchwachsenen Qualifying einen guten Start, bei dem er wie immer einige Plätze gut machte. „Später hat mich jedoch Thomas Messer berührt und umgedreht, so dass ich an die Box musste. Das war sehr ärgerlich, aber aufgeben stand natürlich außer Frage. Ich habe gekämpft bis zum Schluss.“
„Team Abu Dhabi by tolimit“ Teamchef Michael Seifert fasst zusammen: „Das war sicherlich nicht das Wochenende, das wir uns erhofft haben. Sascha hat mit seinem zwölften Platz einige wichtige Punkte eingefahren. Generell war es ein sehr turbulentes Wochenende. Die Leistungsdichte im Supercup ist wahnsinnig hoch. Dennoch hatten wir uns mehr erwartet und wissen auch, dass wir mehr können. Von daher ist jetzt das wichtigste, nicht die Motivation zu verlieren und am kommenden Wochenende in Budapest erneut voll anzugreifen.“
tolimit Geschäftsführer Hans-Bernd Kamps fügt hinzu: „Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein. Vor allem nicht, wenn man betrachtet, wie viel Energie, Mühe und Ehrgeiz wir in das Team stecken. Ich weiß, dass jeder einzelne in unserem Team alles für den Erfolg gibt. Leider hat die Glücksfee wohl wieder mal Urlaub. Von daher müssen wir zusehen, dass sie nächste Woche in Budapest wieder vor Ort ist. Mein Dank gilt neben dem Team auch den über 50 Gästen unserer Partner Abu Dhabi Tourism Authority, Windreich und Deutsche Post, die uns das ganze Wochenende über fest die Daumen gedrückt haben.“
Der 8. Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup findet am 1. August 2010 in Budapest statt. Eine Wiederholung des Rennens am Hockenheimring sendet Eurosport 2 am Dienstag, den 27. Juli 2010 um 11.30 Uhr.












