(openPR) Finanzberater des Jahres, Jahresendrally beginnt im Oktober
Empire State Manufacturing Index und der Philly-Fed-Index fielen deutlich zurück und nach der Veröffentlichung am vergangenen Freitag fiel der Dow Jones ebenfalls zwei Prozentpunkte zurück. Damit steigen die Ängste es könnte zu einem erneuten Wirtschaftseinbruch kommen.
Sollte der ISM-Index Anfang August ebenfalls merklich nachgeben, stiege die Wahrscheinlichkeit für fallende Kurse ganz erheblich. Der in der EU laufende Banken-Stresstest und die Ergebnisse werden mit großer Spannung für den heutigen Freitag erwartet. Im Vorfeld wurde Kritik geäußert, die Kriterien würden aufgrund von politischer Einflußnahme aufgeweicht. Wiederum andere Kritiker befürchten genau das Gegenteil und warnen vor zu harten Prüfkriterien. Schließlich solle der Test das Vertrauen in die Finanzindustrie wieder herstellen. Dies kann der Stresstest alleine sicher nicht leisten, es wäre aber ein erster Schritt.
Die Berichtssaison hat in der vergangenen Woche traditionell mit Alcoa begonnen. Die Zahlen fielen besser aus als erwartet. Der Umsatz stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 22,8 Prozent auf 5,19 Milliarden Dollar, was ebenfalls über den Konsensschätzungen der Analysten von 5,05 Milliarden Dollar liegt. Höhere Auftragsvolumen, eine verbesserte Produktion, geringere Energiekosten und positive Währungseffekte konnten die sinkenden Preise für Aluminium kompensieren, so das Management.
Die Zahlen von Intel überraschten ebenfalls positiv. Sollte dieser Trend positiver Unternehmensmeldungen anhalten bestehen gute Chancen, dass die seit Jahresanfang laufende Seitwärtsbewegung in den nächsten Wochen nach oben verlassen wird. Das gilt auch für den DAX, der noch in der Range zwischen 5.800 - 6.340 Punkten gefangen ist. Erst wenn ein deutlicher Ausbruch über die 6.340 Punkte Marke gelingt, wäre dies extrem bullish zu werten. Momentan ist es am Besten eine hohe Cashquote zu halten, um günstige Einstiegskurse um 5.800 - 5.900 Punkte zu Erhöhung der Aktienquote zu nutzen.
Wer kein Risiko eingehen will, wartet auf das deutliche Überschreiten der 6.340 Punkte. Wir rechnen trotz aller Unwägbarkeiten und gerade aufgrund der schlechten Marktstimmung (Kontraidikator) mit einer Jahresendrally beginnend ab Oktober.








