(openPR) Im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Thema nachhaltige Bestandsentwicklung in der Versicherungswirtschaft laden die Versicherungsforen Leipzig zum
Initialisierungstreffen am 24. August 2010 nach Köln
ein, um gemeinsam mit interessierten Versicherungsgesellschaften über Kundenwertmodelle, Einsatzfelder und Hindernisse zu diskutieren und gleichzeitig über eine Projektidee zu sprechen, wie das Thema Kundenwert als Brancheninitiative auf eine breitere Basis gestellt werden könnte.
Zur Mitarbeit an diesem Projekt sind alle Versicherer aus dem deutschsprachigen Raum herzlich eingeladen.
Eine grobe Agenda, Informationen zum Veranstaltungsort sowie zu den Teilnahmegebühren finden Sie unter www.versicherungsforen.net/brancheninitiative.
+++ Motivation +++
Mit dem „Branchenstandard Kundenwert“ ist es das Anliegen der Versicherungsforen Leipzig, die nachhaltige Steuerung von Versicherungsbeständen auf eine strukturierte und innerbetrieblich akzeptierte Basis zu stellen. Zu diesem Zweck soll eine branchenweite und spartenübergreifende Kundenwertformel entwickelt werden. Diese wird hinsichtlich der Verwendungsfähigkeit im Zusammenhang mit den neuen Anforderungen an Vergütungssysteme der BaFin überprüft und zuletzt in einem Umsetzungsschritt auf den Bestand der teilnehmenden Versicherer angewandt.
+++ Vorgehen +++
Damit ein standardisiertes Kundenwertmodell in den Versicherungsgesellschaften Akzeptanz findet, ist eine Analyse von möglichen Verläufen und Wirkungen von besonderer Bedeutung. Mit Unterstützung eines technischen Partners aus dem Netzwerk der Versicherungsforen Leipzig können im Rahmen des Projektes externe Simulationen auf „Echtdaten“ erfolgen, die jede Konstellation (ohne zusätzliche interne IT-Kosten) hinsichtlich konkreter Verläufe und Auswirkungen testen können. Neue Vergütungsmodelle können dadurch gemeinsam „auf Herz und Nieren“ geprüft und ggf. mit der BaFin abgestimmt werden.
+++ Ihr Nutzen an einer Teilnahme +++
Aus der Projektform ergeben sich eine Reihe von Vorteilen:
• Vermeidung von internen technischen Kapazitätsengpässen durch externe Berechnung
• Keine gesellschaftsinternen Formeldiskussionen durch Branchenstandard
• Gesellschaftsübergreifende Entwicklung von Nutzungsfeldern und dadurch Vermeidung von internen Bereichsdiskussionen
Kundenwertmodelle werden in der Versicherungswirtschaft seit Jahren diskutiert, entwickelt und zum Teil auch im operativen Betrieb eingesetzt. Trotz einer Reihe von Einzelprojekten haben es die Kundenwertmodelle in den letzten Jahren allerdings nicht geschafft, eine höhere Aufmerksamkeit im Rahmen der wertorientierten Steuerung von Versicherungsgesellschaften zu erreichen. Auch im Rahmen aktueller Veränderungen aufsichtsrechtlicher Vorgaben (Stichwort: Solvency II) spielen Kundenwertmodelle in der Diskussion keine oder nur eine untergeordnete Rolle.










