(openPR) Sorgen um unsere Strandkrabbe
Erste Gruppe des Meereswettbewerbs startet in Cuxhaven
Hamburg/Cuxhaven, 20.07.2010. Verdrängt die asiatische Viereckskrabbe die Gemeine Strandkrabbe? Diese Frage versucht das Schülerteam der Berufsbildenden Schulen Walsrode an Bord des Hamburger Medien- und Forschungsschiffes ALDEBARAN in der Nordsee zu klären. Fünf Tage werden die Schülerinnen Frauke und Alea gemeinsam mit ihrer Wissenschaftspatin Alexandra Markert (Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven) im ostfriesischen Wattenmeer und an Bord der ALDEBARAN arbeiten. Das Forschungsprojekt ist ein wichtiger Baustein im Rahmen des Internationalen Jahres der Biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen, die den fünften Meereswettbewerb als offiziellen Bestandteil aufgenommen haben. Mit modernster Medien- und Labortechnik wie Unterwasserkameras versucht das Schülerteam herauszufinden, in wie weit die vermutlich durch den Klimawandel eingewanderte asiatische Viereckskrabbe die heimische Strandkrabbe verdrängt. Mit der wissenschaftlichen Arbeit an Bord wird das Team über die
Medien auch die Öffentlichkeit für die aktuellsten Auswirkungen des Klimawandels im Ökosystem Meer sensibilisieren und Interesse für naturwissenschaftliche Berufe wecken.
Mit mehr als 60 interessierten Schülerteams hat die Zahl der Anfragen in diesem Jahr alle Erwartungen weit übertroffen - sieben Schülerteams aus Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen wurden durch eine Jury aus renommierten Wissenschaftlern ausgewählt und dürfen jeweils eine Woche auf der ALDEBARAN forschen. Der Meereswettbewerb läuft noch bis zum 3. September 2010 und wird von
den Bundesländern Hamburg und Niedersachen unter der Schirmherrschaft der Hamburger Schulsenatorin Christa Goetsch mit Unterstützung der Joachim Herz Stiftung ausgerichtet. Als Sponsor stiftet Panasonic unter anderem für jeden teilnehmenden Schüler eine Digitalkamera zur Dokumentierung der Forschungsarbeiten an Bord.
Zahlreiche weitere Sponsoren und Partner unterstützen das Projekt und damit die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs in Deutschland.
Die Forschungsergebnisse werden tagesaktuell im Internet unter
www.meereswettbewerb.de veröffentlicht.
Am Freitag, 23. Juli um 12 Uhr gibt es im Norddeicher Yachthafen ein Pressegespräch mit Schülerinnen, Wissenschaftlerin und Team.











