(openPR) In erster Linie sind es Frauen über 50, die an der Aphthose erkranken. Ohne erkennbaren Grund bilden sich kleine weiße Flecken im Mundraum, die ausgesprochen schmerzhaft sind.
Diese Flecken, Aphthen genannt, sind meist 5 bis 9mm groß und von einem roten Saum umgeben. Statistischen Untersuchungen zufolge steigt mit zunehmendem Alter die Gefahr, von diesen Quälgeistern befallen zu werden. Darüber hinaus sind Frauen grundsätzlich anfälliger für diese Schleimhautläsion. Häufig betroffen sind aber auch Kleinkinder, bei denen die Erkrankung durch die Verweigerung der Nahrungsaufnahme ernste Folgen haben kann.
In der Regel verschwinden Aphthen nach etwa zwei Wochen ebenso spontan, wie sie aufgetreten sind. In etwa jedem 10ten Fall aber wird die Aphthose chronisch und kehrt dann in regelmäßigen Abständen immer wieder.
Sollten Sie diese Symptome kennen, ist es sinnvoll Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt darüber zu informieren. Er kann, gegebenenfalls mit Hilfe eines allgemeinmedizinischen Kollegen, abklären, ob eine auslösende Systemerkrankung wie zum Beispiel eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung vorliegt.
Untersuchungen an der Universitätszahnklinik in Göteborg haben ergeben, dass sich bei etwa 75% aller Betroffenen Aphthen vermeiden oder zumindest reduzieren lassen, wenn sie dauerhaft eine medizinische Zahnpasta benutzen, die pharmazeutisches Orangenöl und Lakritzwurzelextrakt enthält. Dieses Therapeutikum ist inzwischen auch in Deutschland erhältlich und hat auch eine stark anti-entzündliche Wirkung. Daher eignet sie sich auch hervorragend zur Anwendung bei jeder Art von kleinen Verletzungen und Entzündungen im Mund, insbesondere auch bei Gingivitis (Zahnfleichentzündung).".











