(openPR) Uraufführung mit Genehmigung der Carl-Seelig-Stiftung, Zürich
Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit und des Schweizerischen Botschafter in Berlin Dr. Werner Baumann
PREMIERE
Uraufführung: 14. April 2005, 20.00 Uhr
Weitere Aufführungen: 15. - 17.4. und 19. - 24.4.2005, 20.00 Uhr
Ort: Probebühne Cuvrystraße, Berlin
Regie/Gesamtleitung: Christian Bertram
Musik: Hans Peter Kuhn
Bühne: Max Dudler
Es spielen: Astrid Gorvin, David Imhoof, Christina Kraft, Tilmar Kuhn,
Dominik Stein, Kaspar Weiss und Sabine Werner.
Im April findet in der Probebühne Cuvrystraße ein ungewöhnlicher Theaterabend statt: Der Berliner Regisseur Christian Bertram bringt mit einem Ensemble von deutschen und schweizerischen Schauspielerinnen und Schauspielern erstmals Szenen aus den "Mikrogrammen" des Dichters Robert Walser (1929-1933) zur Uraufführung.
Die auf Visitenkarten und losen Zetteln in millimetergroßer Schrift verfassten Entwürfe Walsers, der in Berlin und in der Schweiz vom Schreiben für das Feuilleton lebte, wurden erst vor kurzem, nach 19jähriger Entzifferungsarbeit unter dem Titel "Aus dem Bleistiftgebiet" veröffentlicht. Mit sicherem Gespür für gute Stoffe und das Feinsinnige dieser Kabinettstücke, hat Christian Bertram ein poetisch-dramatisches Gesamtkunstwerk montiert, ein Welttheater im Kleinen.
Flankiert wird die Inszenierung von dem Architekten Max Dudler, der Raum und Bühne entwarf, sowie von dem Licht- und Klangkünstler Hans Peter Kuhn, der für die Musik verantwortlich zeichnet.
In dem Zyklus kleiner exemplarischer Begebenheiten verdichten sich Zeitalter und Epochen zu einer figurenreichen Parabel des Lebens. Schauplätze sind Berlin, London, Paris, China, die Schweiz, Venedig und die wiederentdeckte Natur, in denen sich Menschen im Spannungsfeld
ihrer Wünsche und Sehnsüchte begegnen, finden und verlieren. Auf einer abenteuerlichen Reise durch Raum und Zeit wandelt sich Tragisches in
Komisches, wird Traum zur Wirklichkeit. Das kleine Welttheater verändert die gewohnte Skala der Intensitäten. Der Zuschauer entdeckt die geheimnisvolle Welt der Mikrogramme, die eigentümliche, faszinierende Sprache Walsers, die ihr innewohnende Theatralität und "unerhörte" Utopie.
Die Berliner Uraufführung wird gefördert vom Hauptstadt Kulturfonds, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und anderen Stiftungen und Fonds. Integraler Bestandteil der Aufführungsreihe sind Begleitveranstaltungen, Lesungen mit Astrid Gorvin, Lena Stolze, und Filmvorführungen zu Robert Walser. Höhepunkt bildet auch eine Podiumsdiskussion in der Akademie der Künste mit dem Präsidenten Adolf Muschg als einem der eingeladenen Gesprächspartner.
Für weitere Informationen und Interviewwünsche erreichen Sie mich unter 0174 340 86 91 oder
Lavinia Reinke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Unterstützt von: Hauptstadtkulturfonds Berlin;
Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung;
Stanley Thomas Johnson Stiftung, Bern;
Fonds Darstellende Künste, Bonn
