(openPR) ADAC GT Masters
TT-Circuit Assen (NED)
16.-18. Juli 2010
Nach einem vierten Platz im achten Lauf des ADAC GT Masters 2010 nimmt der junge Österreicher Bernd Herndlhofer fünf Punkte mit aus den niederländischen Assen nach Hause. Dennoch wäre am Wochenende mehr für Herndlhofer und seinen neuen Teamkollegen Jan Seyffarth möglich gewesen:
Im Training am Freitag lief es noch gut für das junge Duo, mit der drittschnellsten Zeit schien man auf dem richtigen Weg zu sein. Im Qualifying am Abend reichte es für Herndlhofer jedoch nur für Rang zehn, Teamkollege Seyffarth zeigte mit Startposition zwei für das Sonntagsrennen was möglich gewesen wäre. Herndlhofer erklärte: „In meiner schnellsten Runde wurde ich von einer Corvette aufgehalten, was mich schließlich eine bessere Startposition gekostet hat. So stand ich nur auf zehn, ohne die Corvette wäre Platz vier bis fünf drin gewesen.“
Im ersten Rennen am Samstag verbesserte sich der junge Österreicher gleich nach dem Start aus dem Mittelfeld um einige Positionen nach vorne, ehe ihm noch in der ersten Runde alle Möglichkeiten auf ein gutes Resultat genommen wurden: „Beim Start kam ich in der ersten Kurve auf Platz fünf nach vorne, bis mich dann Martin Matzke berührte und mein Rennen damit gelaufen war.“
Herndlhofer fiel durch die Kollision bis ganz ans Ende des Feldes zurück und startete eine Aufholjagd. Diese blieb jedoch durch den später einsetzenden Regen unbelohnt und am Ende landete er mit seinem Teamkollegen auf Rang 14.
Für das Rennen am Sonntag sahen die Vorzeichen mit dem zweiten Startplatz wesentlich besser aus, eine weitere Podestplatzierung nach dem Sieg in der GT3 EM in Spanien war das Ziel.
Seyffarth war nach dem Start in einen Dreikampf um die Spitze beteiligt, er selbst belegte dabei Position 3 im Audi R8 LMS (Team Rosberg). Doch durch Probleme und Pech verlor das Duo daraufhin den Podestplatz im zweiten Teil des Rennens: „Zunächst hat mich ein Porsche beim Boxenstopp zwei Sekunden gekostet, danach hatte ich besonders zum Ende hin Probleme mit dem Setup, die Reifen haben stark abgebaut und ich bin nur noch herumgerutscht“, erklärte Herndlhofer später. Dadurch fiel der Österreicher von Rang 3 auf 4 zurück und verpasste nur knapp das Podium, dennoch nehmen Bernd Herndlhofer und Jan Seyffarth fünf Punkte mit an den EuroSpeedway Lausitz. Dort findet vom 13. bis 15. August das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters statt. Mit Platz vier verbuchte der junge Österreicher sein bisher bestes Ergebnis im deutschen GT3 Championat und trotz schlechter Karten an diesem GT-Weekend, zeigte sich der 20jährige zuversichtlich.
Zur Saisonhalbzeit geht die Blickrichtung Herndlhofer und auch die Zielsetzung in eine klare Richtung: „Weiter nach vorn kommen!“
Alexander Müller / motioncompany













