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Facettenreiche Stauferzeit in Mannheim - Ausstellungsmacher stellen Begleitprogramm vor

15.07.201014:42 UhrKunst & Kultur
Bild: Facettenreiche Stauferzeit in Mannheim - Ausstellungsmacher stellen Begleitprogramm vor
Auf das Gelingen der Staufer-Ausstellung stoßen an: Andreas, Anke, Thomas und Prof. Wolfgang Spindler (Capella Antiqua Bambergensis),  Sebastian Kaiser (HDM-I),  Dr. Alexander Schubert (Koordinator St
Auf das Gelingen der Staufer-Ausstellung stoßen an: Andreas, Anke, Thomas und Prof. Wolfgang Spindler (Capella Antiqua Bambergensis), Sebastian Kaiser (HDM-I), Dr. Alexander Schubert (Koordinator St

(openPR) Mannheim – Für über vierzig Orte in Süddeutschland stehen in diesem Jahr die staufischen Herrscher Friedrich Barbarossa, Heinrich VI. und Friedrich II. im Mittelpunkt ihrer kulturellen Aktivitäten. Gemeinsam feiern sie auf Initiative der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen das Stauferjahr 2010 und erinnern an die bedeutende Herrscherdynastie, die zwischen 1138 und 1254 das Reich regierte.



Anlass für das Festprogramm, zu dessen Höhepunkten die Neupräsentation der Reichsinsignien auf dem Trifels, die Friedrich II. gewidmeten Nibelungenfestspiele in Worms und eine Kabinettschau zum Codex Manesse in der Universitätsbibliothek Heidelberg gehören, ist die vom 19. September an in Mannheim gezeigte Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen „Die Staufer und Italien“.

Neben der großen Geschichtsschau, die die originalen Kunstwerke der Stauferzeit versammeln wird, trägt Mannheim selbst weitere hochkarätige Veranstaltungen zum Festprogramm des Stauferjahres bei. Der Reigen reicht von einer wissenschaftlichen Vortragsreihe, über die Vorstellung historischer Schreibtechniken, mittelalterliche Konzerte, Begleitausstellungen und Führungen bis hin zu einem kaiserlichen Hoftag.

Staufischer Hoftag und mittelalterlicher Kulturgenuss

Der Kaiser selbst tritt am Wochenende 25./26. September auf dem Toulonplatz vor dem Museum Zeughaus unter dem Motto „Die Staufer halten Hof“ auf, empfängt Fürsten, Ritter, Geistliche und Knappen und gewährt die Schwertleite. Mit mehreren Konzerten erweckt die Capella Antiqua Bambergensis in den Reiss-Engelhorn-Museen die Musik der Stauferzeit zum Leben. Das renommierte Ensemble um den Bamberger Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Spindler begibt sich in seiner Konzertreihe (3. und 23. Oktober, 7. November) auf eine musikalische Reise ins Mittelalter. Zusammen mit Künstlern wie der Sängerin Christine Maria Rembeck, dem Percussionisten Murat Coscun, der Harfenistin und Sopranistin Arianna Savall, dem Sänger Petter Udland Johansen oder der Percussion-Künstlerin Nora Thiele widmen sich die Capella Antiqua der Musik für Kaiser und Könige. Das Stuttgarter Ensemble Cosmedin wird am 12. November an gleicher Stelle den Briefwechsel interpretieren, den Friedrich Barbarossa mit Hildegard von Bingen führte und Kompositionen der Heiligen vortragen. "Das höre, König, wenn Du leben willst!" lautet der Titel des spannungsgeladenen Dialogs.

Von der großen Kunst der Bildhandschriften bis zur wissenschaftlichen Vortragsreihe

Wie die prächtigen Bildhandschriften des Mittelalters entstanden und wie man mit der Gänsefeder auf Pergament schrieb, erklärt der Maler und Kalligraf Jörg Schwarzenbach in seiner lebendigen Werkstatt (24. – 29. September, 26. November bis 2. Dezember 2010 und 15. – 20. Februar 2011). Hansgünther Heyme, der Intendant des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen, widmet sich der Rezeptionsgeschichte, wenn er am 10. Dezember im Museum Zeughaus seine Bearbeitung des Tragödienzyklus „Die Hohenstaufen“ von Christian Dietrich Grabbe (1829/30) liest.

Eine hochrangig mit Staufer-Kennern besetzte Vortragsreihe, die gemeinsam mit dem Mannheimer Altertumsverein (MAV) organisiert wird, begleitet den gesamten Ausstellungszeitraum bis Februar 2011. Zu den Vortragenden zählen die Heidelberger Professoren Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter, die Italien-Experten Prof. Maria Andaloro aus Viterbo, Prof. Jürgen Krüger aus Karlsruhe, Dr. Udo Liessem aus Koblenz und Prof. Gerhard Wolf aus Florenz, der Berliner Numismatiker Prof. Bernd Kluge, die Innsbrucker Literaturwissenschaftlerin Prof. Waltraud Fritsch-Rößler und die Mannheimer Ausstellungskuratoren Elisabeth Handle M.A., Verena Türck M.A. und Dr. Alexander Schubert.

Mannheimer Kulturinstitutionen feiern die „Italienische Lebensart“

Auch die anderen großen Kulturinstitutionen Mannheims beteiligen sich am Stauferjahr. Das Barockschloss, die Kunsthalle und der Luisenpark haben das Jahresmotto „Italienische Lebensart in Mannheim“ aufgegriffen und bieten dementsprechend ein Begleitprogramm mit mediterraner Note.

„Kennst Du das Land wo die Zitronen blüh‘n?“ heißt eine Sonderführung im Schloss, die am 10. Oktober, 5. Dezember und 6. Februar die Italien-Sehnsucht des Kurfürsten Carl Theodor beleuchtet. „Kennen Sie Rom?“ fragt die Kunsthalle vom 25. September bis 5. Dezember mit der Sonderausstellung „Piranesi inszeniert die Antike“ und bietet damit eine Hommage an die „ewige Stadt“.

Bereits seit Mai stimmt der Mannheimer Luisenpark mit einem gigantischen Bildnis Kaiser Friedrich Barbarossas aus 23.000 Blumen auf einer Fläche von 1.300 qm auf die Staufer ein. Zudem lädt Mannheims zugkräftigste Freizeiteinrichtung am 5. August, 9. September, und 23. September zum „Birdwatching“ mit den Augen Friedrichs II.“. Mannheims Naturschutzbeauftragter Dr. Gerhard Rietschel, bringt den Parkbesuchern die Erkenntnisse aus dem Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. in vogelkundlichen Führungen nahe.

Für das leibliche Wohl sorgt Mayer-Bräu aus dem nahegelegenen Oggersheim. Pünktlich zum Mannheimer Start ins Stauferjahr präsentiert die Traditionsbrauerei als Sonderedition das Stauferbier, eine naturtrübe, urtypisch würzige Spezialität, für die auch ein eigenes Bierglas kreiert wurde.
http://www.staufer2010.de

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