(openPR) Wer eine Unified Communication-Strategie plant, sollte tunlichst das prominente Geschäftstool „Handy“ in seine Planung einbeziehen
Bad Homburg, 15. Juli, 2010: Weltweit nutzen heute vier Milliarden Menschen Mobiltelefone, viele davon geschäftlich. Weil immer mehr Mitarbeiter im Unternehmensauftrag unterwegs sind, definiert sich geschäftliche Produktivität zunehmend über mobile Erreichbarkeit und mobilen Informationszugriff. Unified Communication (UC), die neue ganzheitliche Kommunikations-Infrastruktur, hat das Potenzial, Unternehmen kommunikativer, produktiver und effizienter in ihren Prozessen zu machen. Bislang zumeist unberücksichtigt bleibt hierbei die Integration mobiler Mitarbeiter. Einer der Schlüssel für erfolgreiches UC muss deshalb die Fokussierung auf MUC (Mobile Unified Communication) sein. Zu dieser Einschätzung gelangt der Infrastruktur-Dienst¬leister für Netzwerke und Anwendungen auvida GmbH aufgrund einschlägiger Marktstudien u.a. von Berlecon Research sowie eigener Recherchen und Erfahrungen.
Die Zahl der mobil für Unternehmen tätigen Mitarbeiter nimmt unaufhaltsam zu. Vertrieb, Technischer Service und Support, Berater und andere sind mehr auf der Straße, Schiene oder in der Luft zum Kunden unterwegs, als dass sie an ihrem Büroschreibtisch sitzen. Hinzu kommt die wachsende Zahl der Heimarbeiter. All diese müssen nahtlos und effizient in die Unternehmensnetze und –prozesse eingebunden werden. „Wer UC sagt, um sein Kommunikations- und Prozessniveau zu verbessern, muss notwendigerweise auch MUC meinen. Richtig erfolgreiche Unified Communication gibt es nach unserer Einschätzung nur mit Hineinnahme der Mitarbeitermobilität in das Gesamtkonzept“, so Michael Fadai, Geschäftsführer der auvida GmbH.
Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk
Eine wesentliche Befähigungstechnologie für MUC ist die sogenannte Fixed Mobile Convergence (FMC). Gemeint ist damit der Zusammenschluss von Festnetz- und mobiler Telekommunikation, der alle Telefonate eines Mitarbeiters, ob über Handy, WLAN oder Festnetz, über ein- und dieselbe Festnetznummer eines Unternehmens laufen lässt. Hinzu kommen diverse weitere Vorteile, die sich aus der damit verbundenen Integration von ONS (One-Number-Service), PBX- und Präsenzfunktionen sowie Instant Messaging auf dem Mobiltelefon ergeben. Zu nennen hier Leistungsmerkmale auf dem Handy wie Zugriff auf das Firmentelefonbuch, Konferenzschaltung, Anruf über Kurznummer, Anruferliste oder CTI (computerunterstütztes Telefonieren).
Daraus resultieren nicht nur Produktivitätsvorteile infolge erhöhter Erreichbarkeit, schnellerer Entscheidungen und Prozesse, sondern auch signifikante Kostenvorteile. FMC ermöglicht, weil viele Mobiltelefonate über die Telefonanlage laufen, eine effektive Kostenkontrolle und –reduktion. Dies gilt auch und besonders für netzübergreifende Mobilfunkgespräche sowie Gespräche im und ins Ausland.
Erfolgsfaktoren eines solchen MUC-Szenarios, das Mobilfunk und Festnetz verschmilzt, sind nach Ansicht von auvida einmal dessen lückenlose Integration in die Infrastruktur und daneben die einfache Administration der umgesetzten Lösung, die aus Gründen der jetzt und künftig bestmöglichen Konvergenz sowohl plattform- als auch endgeräteunabgängig sein sollte.
Vom Regen in die Traufe?
Die Technik ist aber nur eine Seite der Erfolgsmedaille. Die andere ist, die vorhandenen Prozesse möglichst exakt in neuer Technik abzubilden. Das gilt laut auvida für die Einführung von UC genauso wie für seine mobile Komponente MUC. Welche Kommunikationsprozesse habe ich heute, und wie will ich sie morgen haben? „Das sind die Fragen, die sich ein Unternehmen im Vorfeld beantworten sollte. Auch sollte es von jedem Dienstleister, den es mit der UC- oder MUC-Einführung beauftragt, unbedingt die Kompetenz einfordern, es professionell bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen“, weiß Michael Fadai. Sonst habe man nachher unter Umständen mehr Baustellen als vorher.





