(openPR) Dresden, 14. Juni 2010 - Der Bedarf an künstlicher Befruchtung (IVF) wächst im kinderarmen Deutschland, während die Geburtenzahlen dramatisch sinken. 2010 fällt die Einwohnerzahl Deutschlands erstmals unter 82 Millionen Einwohner. Der Grund dafür ist laut einer Studie des Statistischen Bundesamts, dass 2009 etwa 190 000 mehr Menschen starben, als Kinder geboren wurden. Was sind die Gründe für diesen neuen „Geburtenknick“ und wie kann die Fortpflanzungsmedizin unserem Bevölkerungswachstum wieder auf die Sprünge helfen?
„Ein Hauptgrund für den steigenden Bedarf an IVF-Behandlungen“, so Lars Bellmann vom Verein Kinderwunsch Hellerau e.V., „ist ganz klar der, dass die Paare sich heute immer später zur Familiengründung entscheiden. Dahinter stecken die verlängerten Ausbildungszeiten, der Wertewandel bezüglich Familie und der Funktion der Frau in der Gesellschaft sowie ganz pragmatisch die Tatsache, dass - so Studien des Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung - kinderlose Paare finanziell besser gestellt sind als Familien. Kommt dann der späte und noch dazu unerfüllte Familienwunsch auf, macht sich die im Vergleich zu unseren dänischen Nachbarn wenig entgegenkommende Gesundheitsreform bemerkbar: In Deutschland tragen die Paare stets die Hälfte von maximal drei Behandlungszyklen, wohingegen in Dänemark diese Behandlungen an öffentlichen Kliniken derzeit noch voll bezahlt werden“.
Genau an dieser Stelle setzt unser Engagement als Verein an. Wir möchten nicht, dass die gemeinsame Lebensplanung, der Wunsch nach einem eigenem Kind an finanziellen Hürden scheitert, unterstreicht Vorstand Lars Bellmann.
Glücklich sind wir nun, dass unser junger Verein schon zum jetzigen Zeitpunkt die erste Familie unterstützen kann. Einher geht natürlich nun die Hoffnung auf eine erfolgreiche Behandlung. Wir werden die junge Familie weiterhin begleiten und Ihr natürlich mit unsrem Netzwerk, bestehend aus Spezialisten der Kinderwunschbehandlung, zur Seite stehen.
Für die Zukunft wünscht sich Bellmann einen stärkeren Beitrag seitens der Medien, es kann hier eindeutig mehr getan werden!
Es sollte aber eine inhaltlich korrekte Information seitens der Medien erfolgen. D.h. keine Glorifizierung und schon gar keine Werbung für IVF-Tourismus ins nahe Ausland“. Denn diese Behandlung ist, laut Bellmann, nicht mit einem Kurzbesuch in einer IVF-Klinik getan. Hierbei spielen sowohl fundierte Voruntersuchen eine Rolle als auch eine umfangreiche Beratung und Betreuung der Paare in Deutschland durch den behandelnden Arzt sowie durch Kooperationspartner aus dem Bereich Gynäkologie, Genetik und anderen Fachgebieten.
Abschließend hierzu noch die Bitte des Vereins, ihre ins Leben gerufene Aktion "Kinder sind Zukunft - Kinder sind Glück" zu unterstützen. Ziel sei es langfristig, die Erfolgsgeschichte, welche hier beschrieben wird, auch weiteren Paaren zu ermöglichen.
Helfen Sie mit, Kinder sind Zukunft - Kinder sind Glück:
Meine Spende à http://www.kinderwunsch-hellerau.org/spenden/











