(openPR) Auf der diesjährigen Ausgabe der Berliner Messe Innotrans stellen sich fast 80 Unternehmern den Fachbesuchern.
Trotz der Wirtschaftskrise weisen die französischen Unternehmen aus dem Schienenverkehrssektor durchschnittlich gute Resultate vor, zumal aufgrund der Energie- und Klimakrise vermehrt öffentliche Transportmittel genutzt wurden. Hochgeschwindigkeitstrassen werden gefördert, in den Städten wird wieder auf die Straßenbahnen gesetzt und auch die Regionalexpresszüge werden immer stärker frequentiert. Die französische Eisenbahn-Industrie hat neueren Zahlen zufolge einen Umsatz von 4,01 Milliarden Euro erzielt (2008) und beschäftigt 16.000 Personen. Der Exportanteil beträgt 1,08 Milliarden Euro. Innerhalb von 12 Jahren hat sich der Jahresumsatz der Branche mehr als verdoppelt. Auch die Bilanzen des französischen Bahnkonzerns SNCF können sich sehen lassen: Im ersten Trimester 2010 setzte das Unternehmen sieben Milliarden € um. Das ist eine Steigerung von fast 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Neben der außerordentlich guten Geschäftsentwicklung gibt es jedoch noch einen Grund, warum so viele französische Unternehmen sich alle zwei Jahre auf den Weg nach Berlin machen. Es ist diese Verbindung von Fachmesse, Convention und Freigeländeausstellung, die die Innotrans einzigartig in der Branche macht. Dieses Jahr sind es wieder fast 80 Unternehmen, die gemeinsam im französischen Pavillon ausstellen werden, dessen Fläche sich auf zwei fachbezogene Hallen verteilt.
Nicht ohne Grund ist der Ausstellungspavillon der französischen Exportförderungsgesellschaft UBIFRANCE der größte seiner Art in dieser Branche auf einer Messe im Ausland. Zahlreiche der ausstellenden Unternehmen sammeln sich in zwei regionalen Clustern, zum einen im Cluster „Northern France Rail“, dem Marktführer im Bereich der französischen Schienenverkehrsindustrie, und zum anderen im Cluster „Neopolia Rail“, der Schienenverkehrssparte des atlantischen Industrie-Clusters „Pôle Industriel Atlantique“. Dazu kommen natürlich die Cluster-unabhängigen Unternehmen, die ebenfalls alle Bereiche des Schienen- und Nahverkehrs vertreten: elektronische Ausrüstung, Fahrgeldmanagement, Infrastruktur, Wartung oder Straßenbahn-Technologien.
Die am 22. und 23. September im französischen Pavillon stattfindenden „internationalen Treffen zwischen Vertretern des Schienen- und Nahverkehrs“ werden diesen Unternehmen die Gelegenheit bieten, internationale Schienenverkehrsexperten zu Business-to-Business-Gesprächen zu treffen. Diese Treffen werden von UBIFRANCE organisiert. Diese ermöglichen es den Unternehmen, sich über die Möglichkeiten, die die Märkte bieten, über Verfahren zur Niederlassung oder zur Entstehung lokaler Kooperationen oder über neue Umsatzmöglichkeiten zu informieren. Ein Empfang in der französischen Botschaft am Brandenburger Tor unter der Schirmherrschaft der Unternehmen Colas Rail, Corus Rail, CORYS T.E.S.S. und Leroy Automation rundet diese Treffen ab.













