(openPR) Der Umweltschutz hat in den letzten Jahren die „Öko-Ecke“ verlassen. Entsprechend hat sich die Umwelt-beratung stark professionalisiert und in allen gesellschaftlichen Bereichen etabliert.
In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden erarbeitet eine Umweltberatung ein Konzept, wie ein Unternehmen, eine Kommune oder eine andere Institution die Umwelt langfristig erhalten kann. Dabei gilt heute die Maxime: Wie lassen sich durch umweltverträgliches Wirtschaften und Agieren zugleich Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
Haftungssicherheit mit Managementsystemen
Mit Hilfe der Instrumente aus klassischen Managementsystemen lässt sich sicherstellen, dass sämtliche gesetzliche Vorschriften und Grenzwerte nachhaltig eingehalten werden, sagt die Diplom-Biologin Dr. Kerstin Koenig-Hoffmann, Chefin von KKH Consulting mit Sitz in Schongau (http://www.kkhconsulting.de).
Ein Umweltmanagement koordiniert und steuert sämtliche umweltrelevante Aktivitäten einer Firma oder Kommune auch im Sinne von Prävention: Das vermeidet zuverlässig abträgliche Umwelteinwirkungen, die Kosten verursachen und das Image beeinträchtigen würden. Wer dabei auf einem zertifizierbaren Umweltmanagementsystem-Standard zum Beispiel nach der europäischen Ökoaudit-Verordnung (EMAS) oder der internationalen Norm ISO 14001 aufbaut, sichert sich einen objektiven Nachweis auf dem Stand der Technik. Der wird immer häufiger von Geschäftspartnern, Auftraggebern oder der Bürgerschaft einer Stadt oder Gemeinde verlangt.
Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Energiemanagement, Arbeitssicherheit usw.: Die Anforderungen an Unternehmen, Kommunen und Behörden steigen laufend. Gerade für die kleinen Einheiten ist es entscheidend, dafür die Kosten und den Zeitaufwand soweit als möglich einzugrenzen, weiß Dr. Koenig-Hoffmann. Das gilt selbstverständlich auch für die Umweltberatung, die auf dem Weg zur ISO 14001-Zertifizierung oder zum EMAS-Label oft benötigt wird.
Wirtschaftlich orientierte Umweltberatung
Die TÜV-geprüfte Umweltauditorin setzt daher auf maßgeschneiderte, exakt auf den einzelnen Kunden ausgerichtete Vorgehensweisen beim Aufbau eines Umweltmanagementsystems zusammen mit dem Kunden. Das stellt sicher, dass das System möglichst wirtschaftlich installiert werden kann und zwar so, dass alle Vorteile in der Praxis tatsächlich zum Tragen kommen.
Außerdem arbeitet Dr. Koenig-Hoffmann als Umweltberaterin mit dem elektronischen Qualitätssicherungssystem e-QSS des mittelständischen Familienunternehmens Neumann & Neumann Projekt- und Beratungs GmbH mit Sitz in Steingaden (http://www.neumann-neumann.de/partnerfirmen.0.html).
Dieses seit rund zehn Jahren am Markt etablierte Softwaresystem eignet sich für jede Art von Checklisten bzw. Leistungsverzeichnissen, die in Excel vorliegen. Es lässt sich sehr gut auch mobil für die Abarbeitung von Kontrolllisten vor Ort verwenden. Gesetzliche Änderungen lassen sich in die für das e-QSS installierten elektronischen Checklisten sehr schnell und zeitnah einarbeiten, so dass durchgängige Aktualität gewährleistet ist. Durch die Mängelliste, die mit e-QSS erstellt wird, erkennt der Anwender auf einen Blick, wo seine Schwächen liegen, an denen er zu arbeiten hat. (Mehr unter http://www.neumann-neumann.de/software_e-qss.0.html).
Eben solche Prüflisten hat sich Dr. Koenig-Hoffmann beispielsweise für Hotel- und Gastronomie, Kommunen oder Handwerksbetriebe erarbeitet, so dass im Rahmen der Umweltberatung sehr systematisch und effizient alle Informationen gesammelt und aufbereitet und ebenso Handlungsanweisungen erstellt werden können, die eine Firma oder eine Gemeinde für eine Umweltzertifizierung benötigt. Damit wird in kurzer Zeit die Grundlage gelegt, um die Ziele der Umweltmaßnahmen und die Vorgehensweise für ihre Umsetzung in der Praxis zu definieren.
Dritter Aspekt einer an der Wirtschaftlichkeit orientierten Umweltberatung ist die Nutzung sämtlicher Fördermittel. Der Freistaat Bayern bietet mit dem Bayerischen Umweltberatungs- und Auditprogramm (BUBAP, http://www.izu.bayern.de/foerder/programme/detail_programm.htm?id=11) finanzielle Unterstützung gerade für KMUs an. Diese sollen zu einer betrieblichen Umweltpolitik ermutigt werden, die nicht nur die Einhaltung der einschlägigen Umweltschutzvorschriften, sondern auch freiwillige, kontinuierliche Verbesserungen der betrieblichen Umweltleistung umfasst.
„Niemand sollte sich scheuen, solche Gelder für sich in Anspruch zu nehmen“, unterstreicht Dr. Koenig-Hoffmann. Sie selbst bildet sich nicht nur fachlich laufend fort, sondern setzt auf aktive Vernetzung mit Verbänden und Initiativen wie dem Bundesverband für Umweltberatung e.V. (bfub) sowie dem KUMAS - Kompetenzzentrum Umwelt e.V.
Dr. Kerstin Koenig-Hoffmann: „Wirtschaftlichkeit und Schutz der Umwelt sind keinesfalls Widersprüche. Gerade kleinere Firmen und Gemeinden können sich den Schutz der Umwelt nur deshalb leisten, weil Umweltberatung ebenso wie Umweltmanagementsysteme einen hoch professionellen – und das heißt auch einen wirtschaftlichen – Stand erreicht haben. Daher rechnet sich Umweltschutz heute mehr denn je.“









