(openPR) Bildungsexperten der CSU an der Schule für Hotel- und Tourismusmanagement
Wiesau. Der Tourismus als Leitökonomie für Bayern lebt wie keine andere Branche von motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern. Aus diesem Grund wurde 2005 in Wiesau (Oberpfalz) die staatliche Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement als Schulversuch ins Leben gerufen. Er sollte die Adaption der seit Jahrzehnten bewährten Österreicher und Schweizer Tourismusausbildung für Bayern entwickeln und erproben. Das hat funktioniert: Ab September werden an drei weiteren Standorten Berufsfachschulen für Hotel- und Tourismusmanagement eröffnet, da sich das Konzept als sehr erfolgreich erwiesen hat.
Diesem Erfolg zollen auch die politischen Meinungsbildner Rechnung: Der Fachausschuss Berufliche Bildung im Arbeitskreis Schule der CSU nahm sich einen ganzen Nachmittag Zeit, um sich vor Ort ausführlich über das Wiesauer Modell informieren zu lassen. Die Vorsitzende, Frau Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner aus Altötting, und Kurt Haßfurter, Mitglied im Landesvorstand aus Schweinfurt, lobten dabei die Innovationskraft der 3-jährigen Ausbildung zum Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement mit gleichzeitigem Erwerb der Fachhochschulreife. Landtagsabgeordneter Tobias Reiß berichtete, dass auch die politische Hartnäckigkeit vor Ort zur Verstetigung des Versuchs beigetragen hat: „Man ist so lange ein Spinner, bis man Erfolg hat.“
Wichtig und unersetzbar ist es für die Bildungsexperten der CSU, sich vor Ort von der Schulsituation ein Bild machen zu können. Intensiv genutzt wurde natürlich das Gespräch mit Schülerinnen und Schülern, die aus ihrer Sicht die besonderen Möglichkeiten des Wiesauer Modells wie Auslandspraktika und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten nach der Ausbildung hervorhoben. Auch Hausaufgaben wurden bei diesem Besuch den Politikern mitgegeben: So wünschen sich Schüler und Schule, dass mindestens ein Auslandsaufenthalt während der Ausbildung zur Pflicht gemacht wird und Teile der Ausbildung auf ein anschließendes Studium angerechnet werden. Gerne nahm der Fachausschuss der CSU diese Anregungen auf und zusammen mit der optimistischen und gastfreudigen Stimmung des Besuchs mit zurück nach München.












