(openPR) Angesichts der Freigabe für den Weiterbetrieb der Eisengießerei Borgelt durch die Behörden sprechen die Osnabrücker GRÜNEN von einer unverständlichen Entscheidung. „Nach dem zweiten Brand innerhalb kurzer Zeit sei es kaum nachvollziehbar, dass die Firma jetzt schon wieder produzieren darf. Das ist auch öffentlich nicht vermittelbar“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der GRÜNEN-Ratsfraktion, Volker Bajus, in einer aktuellen Stellungnahme.
Nach dem Brand vom 18. Juni hatte die Bauordnungsbehörde verschiedene Auflagen gemacht und die Berufsfeuerwehr den Brandschutz gutachterlich klären lassen. Beides sei wohl inzwischen erfüllt, damit könne der Betrieb aus juristischer Sicht wieder frei gegeben werden. Nach Meinung der GRÜNEN ist die Betriebssicherheit jedoch nicht gegeben. „Die Ursachen des Brandes müssen vollständig aufgeklärt, öffentlich dargestellt und eine weitere Gefährdung der Nachbarschaft ausgeschlossen werden," fordert Bajus. Insbesondere der Schutz der Bevölkerung sei nicht gegeben. "Wiederholter Feuerausbruch, Grenzwertüberschreitungen, ungeprüfte Benzolemissionen, regelmäßige Lärmbelastungen jenseits des Erlaubten, ordnungswidrige Gefährdung des Straßenraumes, all das zeigt doch, dass die Betreiber die notwendige Zuverlässigkeit zum Betrieb der Eisengießerei nicht mitbringen. Jeder Autofahrer würde bei ähnlichem Verhalten längst der Führerschein entzogen werden", kritisiert Bajus. Die Betreiberin sollte auch im Interesse ihrer Mitarbeiter endlich handeln.












