(openPR) Die Osnabrücker GRÜNEN begrüßen die Idee, den Naturpark Terra Vita auf Teile der Stadt auszudehnen. Wie erst kürzlich bekannt wurde, hatte die Naturparkleitung ein entsprechendes Interesse bekundet. „Terra Vita ist eine großartige Erfolgsgeschichte, die den Fremdenverkehr in der Region nachhaltig stärk. Wir werden jetzt von Seiten der Politik prüfen, ob und inwieweit geeignete Gebiete der Stadt Teil des Naturparks werden können“, erklärt der umweltpolitische Sprecher GRÜNEN-Ratsfraktion Volker Bajus.
Für die GRÜNEN käme dafür zum Beispiel das laufende "Drei-Berge-Projekt" mit dem Schöler-, dem Wester- und dem Piesberg in Frage. Alle drei hätten jeweils für sich hohe Naherholungsqualität und sind mit Zoo, Botanischem Garten und der Industriegeschichte zugleich auch Highlights für den Tourismus. „Die offensichtlich vorhandenen Vorbehalte der Verwaltungsspitze können wir nicht nachvollziehen. Offensichtlich sind dem OB und dem Umweltdezernenten nicht klar, dass sich mit dem Naturpark zusätzliche Fördermittelquellen und Marketingchancen ergeben“, erläutert Bajus. Hemmnisse für die Entwicklung der Stadt durch verschärfte Planungsauflagen gäbe es nicht - allenfalls zusätzliche landschaftsplanerische Qualität.
„Es zeigt sich, dass das umweltpolitische Wissen im Verwaltungsvorstand noch entwicklungsfähig ist. Osnabrück ist die einzige Großstadt mitten in einem Naturpark. Ein Alleinstellungsmerkmal, das zum Wohle aller, für die Bürger, die Umwelt und die Wirtschaft, noch fruchtbarer zu machen ist", so Bajus.
Die GRÜNEN haben das Thema bereits für den kommenden Umweltausschuss angemeldet.












