(openPR) Die Aufwertung der Währung, die zunehmenden Streiks und die damit verbundenen Lohnerhöhungen in China machen den japanischen Unternehmen schwer zu schaffen. Speziell die Fabriken von Honda und Toyota haben die Arbeitsniederlegungen in den letzten Wochen zu spüren bekommen.
Das Toyota-Werk in Guangdong, welches mit einer Fertigungskapazität von 360'000 Fahrzeugen pro Jahr etwa die Hälfte von Toyotas Produktionskapazität in China ausmacht, blieb wegen eines Streiks bei einem Zulieferer geschlossen. Die chinesischen Arbeiter des japanischen Toyota-Zulieferes legten am Montag die Arbeit nieder, um ihrer Forderung nach mehr Lohn Nachdruck zu verleihen. «Die Produktion bleibt unterbrochen. Wir wissen nicht, wann wir den Betrieb wieder aufnehmen können», sagte Toyota-Sprecher Hideaki Homma in Tokio.
Investoren aus Japan müssen überdies immer wieder mit offenen anti-japanischen Ressentiments rechnen, die selbst die Pekinger Regierung nicht immer gewillt ist zu unterdrücken. Aus diesem Grund sind japanische Firmen bei der Suche nach Alternativen in Vietnam fündig geworden.
So hat sich beispielsweise das grosse Handelshaus Sumitomo schon vor längerer Zeit in einem Industriepark bei Hanoi angesiedelt. Laut JETRO sind die japanischen Direktinvestitionen in Vietnam bereits massiv angestiegen. Betrugen sie im Jahr 2009 noch rund 140 Millionen Dollar, belaufen sie sich im Juli 2010 bereits auf 1,1 Milliarden Dollar.
Die Frage die sich im Ergebnis stellt: Schneidet sich China duch mehr Arbeitnehmerrechte in das eigene Fleisch? Oder ist dieses bei steigenden Preisen aufgrund einer wachsenden Mittelschicht überhaupt zu verhindern?
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