(openPR) „Team Windreich by tolimit“ erwischte beim zweiten Lauf des Porsche Sports Cup Deutschland in Hockenheim kein besonders gutes Rennwochenende. Wendelin Wiedeking erzielte im Super Sports Cup die Plätze 6 und 17. Gemeinsam mit Robert Cregan sah er die Zielflagge in der Sports Cup Endurance auf Position 8. Neuzugang Musa’aed Al Murar zeigte eine gute Leistung bei seinem ersten Start in der „PZ Trophy“.
40 Grad Außentemperatur machte nicht nur den Piloten, sondern auch den Teammitgliedern zu schaffen beim Porsche Sports Cup Wochenende auf dem Hockenheimring. Zu Hitze und Schweiß gesellte sich beim „Team Windreich by tolimit“ außerdem eine Pechsträhne in Form von technischen Defekten.
Die Serie der technischen Pleiten startete beim ersten Rennen des Super Sports Cup am Samstag. Von Platz 11 gestartet, rettete Wendelin Wiedeking den sechsten Platz ins Ziel. Das Team bemerkte danach einen Getriebeschaden am Porsche 911 GT3 Cup und musste somit den Wechsel in einer Nachtschicht vornehmen. Mit neuem, aber nicht getesteten Getriebe, verhielt sich der Bolide auch am Sonntag nicht zufriedenstellend. Der Start erfolgte zwar dieses Mal von Position 6, ein harter Kampf mit der Konkurrenz und eine daraus resultierende Durchfahrtsstrafe bedeutete am Ende aber nur Platz 17. „Das war ein Wochenende zum Abhaken“, so der Bietigheimer Wiedeking. „Erst der Getriebeschaden und dann auch noch die Durchfahrtsstrafe. Den Stewards war ich zu oft mit allen Reifen jenseits der weißen Linie. Ich wollte aber alles geben, um mich noch weiter nach vorne zu arbeiten.“
Beim Sports Cup Endurance Qualifying am Sonntag entpuppte sich bereits in der zweiten schnellen Runde ein vermeintlicher Reifenschaden als gebrochene Hinterradaufhängung. Das höchste der Gefühle war daher der 16. Startplatz. Mit vereinten Kräften reparierte das Team den Aufhängungsschaden bis zum Rennen. In einer enormen Leistung arbeiteten sich Wendelin Wiedeking und sein Teamkollege Robert Cregan letztlich noch auf Position 8 vor. Robert Cregan fasst zusammen: „Nach den vielen technischen Problemen am Wochenende, war mehr als Position 8 einfach nicht drin. Dazu kam die enorme Hitze. Ich hatte an beiden Tagen schwer mit den hohen Temperaturen im Cockpit zu kämpfen. Jetzt heißt es Kopf hoch und nach vorne schauen.“
Für den Neuzugang des Teams Musa’aed Al Murar hingegen, nahm das Wochenende einen positiven Verlauf. Der Rennfahrer aus Abu Dhabi hatte zwar einige logische Startschwierigkeiten in der Gleichmäßigkeitsprüfung „PZ Trophy“, seine Rundenzeiten zeigten jedoch bereits, wie viel Talent in ihm steckt. „Ich bin froh, meine ersten Erfahrungen gesammelt zu haben. Mein Ziel ist es, mich in Richtung Sprintrennen zu entwickeln. Dazu muss ich noch einiges lernen, aber darauf freue ich mich bereits.“
Teamchef Wolfgang Knobloch kommentiert: „Es war ein enorm anstrengendes Wochenende. Temperaturen um die 40 Grad und dann noch viele technische Defekte. Das hat sowohl den Fahrern als auch dem gesamten Team zu schaffen gemacht. Alle haben eine gute Leistung gezeigt, aber am Ende sollten einfach keine besseren Ergebnisse in den Zeitenlisten stehen.“
Der nächste Lauf des Porsche Sports Cup findet am 10. und 11. Juli auf dem Lausitzring statt.













