(openPR) Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE (Conetwork Erneuerbare Energien Holding GmbH & Co. KGaA), übernimmt im brandenburgischen Domsdorf ihren ersten Windpark mit acht Windenergieanlagen vom Enercon Typ E-82. Der Windpark wurde von der WSB-Unternehmensgruppe aus Dresden errichtet, einem langjährigen Projektierungs-Spezialisten im Bereich Windkraft, und befindet sich seit Dezember 2009 am Netz. Im Rahmen der technischen Betriebsführung wird auch nach der Übernahme weiterhin die WSB Service GmbH den langfristigen Werterhalt der Anlagen sichern. Der Park produziert voraussichtlich 42.800 MWh – damit können jährlich über 12.250 Haushalte mit Strom versorgt werden.
Andreas Dorner, Geschäftsführer der WSB-Gruppe fasst die Besonderheiten des Projektes zusammen: „Mit einer Gesamthöhe von 7 x 180m und 1 x 150m gehören die Anlagen in der Niederlausitz zu den größeren Windparks. Wir freuen uns, den Windpark an einen Investor zu verkaufen, der sich bereits umfangreich im Bereich Erneuerbaren Energien engagiert.“
CEE verfügt über ein diversifiziertes Beteiligungsportfolio in den Segmenten Photovoltaik, Biogas, Biomasse und Geothermie. Mit dem Windpark Domsdorf wächst das bestehende Portfolio nun um ein weiteres Segment der erneuerbaren Energien. „Wir planen, den Windkraft-Anteil zügig auszubauen, da wir gerade im deutschen Onshore-Bereich attraktive Investitionsmöglichkeiten sehen. Im nächsten Schritt schauen wir uns daher nicht nur bestehende Parks, sondern auch in Planung befindliche Projekte an“, erläutern Detlef Schreiber und Olaf Lüdemann, Geschäftsführer von CEE.
Unter den erneuerbaren Energien nimmt die Windkraft eine besondere Stellung ein. Seit den 90er Jahren hat sich die Technologie rasant entwickelt. So zeichnen sich Windparks, die mit modernen Anlagen ausgestattet sind und geografisch günstig liegen, durch hohe Erträge aus. Der Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien lag nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) 2009 bei rund 6,5 Prozent. Nach den Plänen der Bundesregierung soll dieser Anteil – ausgehend vom heutigen Stromverbrauch – bis zum Jahr 2025 auf 25 Prozent steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird nicht nur der Ausbau der Windkraft auf See forciert, sondern auch an geeigneten Standorten an Land weiter gefördert.





