(openPR) 36 Schüler beteiligen sich in Blossin am bundesweiten „Sozialen Tag“
(Blossin, 21. Juni 2010) Im Rahmen des bundesweiten „Sozialen Tages“ haben am vergangenen Donnerstag wieder hunderttausende Schüler ihre Schulbank gegen einen Platz in der Arbeitswelt eingetauscht. Ihren Lohn spendeten sie für ein Hilfsprojekt in Südosteuropa. In diesem Jahr beteiligten sich 890 Schulen am Sozialen Tag, der erneut unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlern Angela Merkel stand, darunter auch zwei 5. Klassen der Grundschule Friedersdorf. Die 36 Schüler erledigten im Auftrag des Jugendbildungszentrums Blossin e.V. kleinere Arbeiten: Acht Schüler sammelten Müll und Geäst im Wald von Blossin, um das Baumwachstum zu fördern, eine andere Gruppe richtete den Zuschauerwall auf dem neuen Sportplatz der Gemeinde Friedersdorf her und half beim Verlegen des Rollrasens. Das dritte Team grub die Weitsprunganlage der Friedersdorfer Grundschule um und säuberte den Basketballplatz. Acht weitere Kinder arbeiteten im Garten der Kita Frechdachs in Friedersdorf.
Der Arbeitslohn der Kinder von 540 Euro kommt dem Projekt „Straßenkindern eine Chance“ in der albanischen Hauptstadt Tirana zugute. Das haben die Organisatoren des Vereins „Schüler helfen Leben“ so bestimmt, der seit 1998 den inzwischen jährlich stattfindenden „Sozialen Tag“ organisiert. Insgesamt hat der Verein diesem Jahr 1,6 Millionen Euro gesammelt, um sich für die Rechte und Bildungsmöglichkeiten der Straßenkinder in Tirana einzusetzen. Außerdem fördert „Schüler helfen leben“ den Austausch zwischen deutschen und osteuropäischen Jugendlichen und will auf diese Weise zum Abbau von Vorurteilen beitragen. So haben die Mitglieder der Organisation die Möglichkeit, in die Länder zu reisen, in denen Projekte unterstützt werden. „Wir freuen uns sehr, dass die Schüler ein Hilfsprojekt in Albanien ausgewählt haben. Es ist beeindruckend, mit welchem Einsatz sich Kinder und Jugendliche beim Sozialen Tag für hilfsbedürftige Menschen in anderen Ländern einsetzen“, so Friedrich Kruspe, der als Jugendkoordinator der Gemeinde Heidesee in Blossin arbeitet.
Das Jugendbildungszentrum Blossin setzt sich selbst bereits seit zehn Jahren für Projekte in Südosteuropa ein und führt internationale Jugendbegegnungen durch. Dabei unterstützen viele Partner in Bosnien, dem Kosovo, Kroatien, Mazedonien und Slowenien. Des Weiteren bringt Michael Lehmann, Geschäftsführer des Jugendbildungszentrums, seit April 2008 seine Erfahrungen aus der Arbeit in Blossin im Netzwerk CeSaR Mark Brandenburg ein. Acht Brandenburger Unternehmen haben sich hier zusammengeschlossen, um ihre Arbeit zum Thema gesellschaftliche Verantwortung auszubauen und die Chancen, die das Thema bietet, effektiv zu nutzen. Dass Auszubildende und Jugendliche aus den verschiedensten Ländern das Freizeitangebot der Einrichtung nutzen, sieht Lehmann als Anknüpfpunkt für die gemeinsame Netzwerkarbeit. Schließlich setzt sich Blossin mit viel Engagement und Aktionen wie dem „Sozialen Tag“ dafür ein, bei Kindern und Jugendlichen soziale Fähigkeiten wie Toleranz, Offenheit, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit zu stärken.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.blossin.de sowie www.schueler-helfen-leben.de










