(openPR) Rasante Entwicklung des Digitalfernsehens und des digitalen Hörfunks jenseits des Rheins
Radikale Veränderungen sowohl in der Industrie als auch bei der Entwicklung von Dienstleistungen brachte nicht nur in Frankreich die Entwicklung des Digitalfernsehens. Ein weiteres wesentliches Ereignis der letzten Jahre war der unerwartete Erfolg des digitalen terrestrischen Fernsehens, kurz: DVB-T. Seit Anfang 2010 sind 87 Prozent der französischen Bevölkerung (ohne überseeische Gebiete) daran angeschlossen. Bis Ende 2011 wird eine Abdeckung von 95 Prozent erwartet. Diese Marktdynamik spiegelt sich auch in der französischen Beteiligung auf dem diesjährigen Branchentreff für Film, Funk und Fernsehen in Amsterdam.
Der Anteil der Bevölkerung, der über Zugang zum digitalen Fernsehen verfügt, wächst weiterhin schnell. Rund 60 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen Zugang zum digitalen Fernsehen. Den größten Wachstum verzeichnet dabei das digitale terrestrische Fernsehen, wobei der Fernsehempfang über ADSL ebenfalls stark nachgefragt wird.
Ebenfalls seit kurzem verfügbar ist das bisher in Frankreich wenig bekannte digitale Radio. Nach dem ersten offiziellen Start des SIEL-SATIS-Radio in Paris 2009, wurde am 26. Mai in Nantes ein erster Sendemast für den digitalen terrestrischen Rundfunk eingeweiht. Dieser dient einer ganzen Programmreihe zu Testzwecken, wobei T-DMB und DAB+, zwei konkurrierende technische Standards, eingesetzt werden.
Bei ausgeschöpften UKW-Frequenzen ermöglicht der digitale Rundfunk eine Vervielfältigung der Radiosendungen, eine bessere Abdeckung und eine einzige Frequenz pro Radiosender. Zusätzlich können Informationen wie beispielsweise Bilder gesendet werden, die auf den Bildschirmen zukünftiger digitaler Radioempfangsgeräte abgelesen werden können.
Bereits heute gehört die überwiegende Mehrheit der im Bereich Rundfunk und Fernsehen tätigen französischen Unternehmen zu France Broadcast (www.france-broadcast.fr). Dabei handelt es sich um kleine und mittlere französische Industriebetriebe, die international tätig sind und sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Der Firmenzusammenschluss soll dazu dienen, französische Technologien sowie Arbeitsplätze bei Rundfunk und Fernsehen zu fördern und auszubauen. Vom 9. bis 14. September präsentieren auf dem französischen Stand in den Hallen 2, 8 und 11 über 30 Aussteller aus der Fernseh- und Rundfunk-Branche, der Multimedia-Industrie sowie dem Content-Bereich ihr Know-how. Im Mittelpunkt stehen technologische Neuentwicklungen in der Licht-, Video- und Tontechnik, Videolösungen, Übertragungssoftware, Video-Distribution-Services sowie Radioübertragungssysteme.












