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Logistik-Memorandum für den Minister

15.06.201016:10 UhrLogistik & Transport

(openPR) Potsdam, 15. Juni 2010. Anlässlich des Logistikdialogs „Lindstedter Gespräche“ übergibt das LNBB | LogistikNetz Berlin-Brandenburg heute ein Logistik-Memorandum an den Brandenburger Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger. Damit will das LNBB die Aufmerksamkeit für dringend notwendige Verkehrsprojekte erhöhen.



Entscheidend für die gute Weiterentwicklung des Logistikstandortes Berlin-Brandenburg seien vor allem Maßnahmen im Zusammenhang mit dem neuen Flughafen in Schönefeld sowie der Ausbau des Nord-Süd-Korridors.

Handlungsbedarf durch Flughafen-Logistik

Der neue Flughafen Berlin-Brandenburg soll am 30. Oktober 2011 eröffnet werden. Auch wenn sich der Termin noch verschiebt, der Logistikbedarf wird mit der Eröffnung des Airports steigen. Experten rechnen neben einer deutlichen Erhöhung des Passagieraufkommens auch mit einer Steigerung des Luftfrachtvolumens – und damit verbunden mit einer Zunahme an Güterverkehren und von Logistikaufgaben wie Lagerung, Kommissionierung oder Customizing.

Der Ausbau des GVZ Großbeeren als nächstgelegenem Umschlagzentrum wird also immer wichtiger. Das LogistikNetz forciert die rasche Erweiterung der Logistikflächen um 75 Hektar und die Anbindung an den Flughafen über die Landestraße L 40. „ Die Gemeinde befindet sich mitten im Planungsprozess. Wir wollen im dritten Quartal 2011 mit den Erschließungsarbeiten beginnen, um schon bei der Eröffnung des Berlin Brandenburg Airport zusätzliche Kapazitäten anbieten zu können“, sagt LNBB-Vorstand Rüdiger Hage, Geschäftsführer IPG Potsdam. „Nur so können wir bestehende Arbeitsplätze sichern und weitere schaffen.“

Nord-Süd-Korridor voll erschließen

Der Ausbau des Nord-Süd-Korridors für den Schienengüterverkehr ist ein weiteres wichtiges Ziel für die nahe Zukunft. Pro Jahr werden knapp eine Million Tonnen Güter zwischen Ostsee und Adria allein auf der Schiene bewegt, und zwar „wegen infrastruktureller Engpässe fast ausschließlich über einen großen Umweg durch den Westen Deutschlands, der aus operativen Gründen notwendig war“, erläutert Professor Herbert Sonntag, LNBB-Vorstandsvorsitzender. „Eine entsprechend ausgebaute Infrastruktur würde die Transportzeit verkürzen, die Wirtschaftlichkeit erhöhen und den Logistikstandort Berlin-Brandenburg nachhaltig voranbringen.“ Eine Option ist die Verlängerung der Transeuropäischen Verkehrsachse 1, die Norditalien mit Skandinavien verbinden soll (über München, Erfurt, Halle / Leipzig, Berlin und Rostock), außerdem die Verlängerung der Transeuropäischen Verkehrsachse 22, die von Prag über Dresden bis Berlin führt. Die brandenburgischen Güterverkehrszentren, insbesondere das GVZ Berlin West Wustermark, könnten sich hier als Logistikdrehscheiben profilieren.

Schritt für Schritt zu mehr Wirtschaftswachstum

Die Verlagerung des Güterumschlags aus den überlasteten Nordseehäfen nach Berlin-Brandenburg soll für zusätzliches Wirtschaftswachstum sorgen und den Arbeitsmarkt weiter ankurbeln. Neben Lkw-Transporten und Schienengüterverkehren ist vorgesehen, Binnenschifffahrtscontainerlinien einzurichten, mit denen die Waren von den Seehäfen schnell und umweltfreundlich in die Region gelangen. Dafür muss die Elbe an möglichst vielen Tagen im Jahr schiffbar sein. Voraussetzung dafür ist eine Wassertiefe von 1,60 bis 1,80 Meter sowie eine Modernisierung der Binnenhäfen Wittenberge und Mühlberg. Insbesondere der zügige Ausbau des Mühlberger Hafens hätte noch einen zusätzlichen positiven Effekt: Von hier aus werden künftig in großer Zahl Rotorblätter für Windkraftanlagen auf die Reise gehen.

Mit Nachdruck für die Logistik

Über die Ziele sind sich die Logistikexperten aus Politik und Wirtschaft einig. „Jetzt gilt es, den Umsetzungsprozess zu beschleunigen“, sagt Rüdiger Hage. Unter seiner Leitung hat der LNBB-Lenkungskreis Infrastruktur eine Prioritätenliste erarbeitet, die heute an Jörg Vogelsänger, den Brandenburger Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft, übergeben wird. „Der dritte Logistikdialog auf Schloss Lindstedt in Potsdam ist der geeignete Rahmen, die Anliegen der verladenden Wirtschaft zu unterstreichen“, so Hage. Dem LNBB-Lenkungskreis Infrastruktur gehören unter anderem Martin Wischner, Kaufmännischer Leiter und Prokurist Havelländische Eisenbahn, Torsten Jueling, Senior Consultant Air Cargo bei den Berliner Flughäfen und Peter Stäblein, Geschäftsführer der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (BEHALA), an.

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