(openPR) Bonn, 14.06.2010. Kiefersperre auf dem Zahnarztstuhl, das ist für jeden Rheumakranken ein nicht seltener Albtraum. Dennoch ist der regelmäßige Zahnarztbesuch für rheumakranke Menschen wichtig. Studien belegen: Wunde Stellen, Wucherungen oder Schmerzen im Mund oder Kiefer können mit entzündlich-rheumatischen Prozessen im Körper verknüpft sein und sich gegenseitig beeinflussen. Doch Zähne ziehen ist out, gute Mundhygiene umso wichtiger. Rheumatiker sollten elektrische Zahnbürsten mit weichem Kopf benutzen, insbesondere wenn das Zahnbett oder das Zahnfleisch entzündet ist, empfiehlt Zahnerhaltungsexpertin Prof. Brita Willershausen. Bei extremer Mundtrockenheit, als Folge der Entzündungen oder Medikamenteneinnahme, können sich Bakterien stark vermehren und Zahnbelag bilden. Gegen die Mundtrockenheit hilft das Lutschen von zuckerfreien Bonbons oder Kirschkernen, was die Schleimdrüsen anregt.
Einfache Tipps wie diese, aber auch neueste Untersuchungsergebnisse zur Häufung von Zahnbetterkrankungen bei rheumatoider Arthritis, erfährt man aktuell in der Juni-Ausgabe der Mitgliederzeitschrift mobil der Deutschen Rheuma-Liga und auf den Internetseiten: www.rheuma-liga.de/zaehne
Der Verband bietet zudem vom 15. bis 22. Juni 2010 ein Internetforum „Mundgesundheit“ mit ausgewiesenen Experten an:
Professorin Dr. Brita Willershausen, Universitätsmedizin der J.-Gutenberg-Uni Mainz Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Professor Dr. med. dent. Jochen Jackowski, Stellv. Klinikleiter Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Uni Witten/Herdecke, Natascha Schwenk, ehemalige Zahntechnikerin, seit Kindheit an Arthritis mit Kiefergelenkbeteiligung erkrankt, und Dr. med. Jacqueline Detert, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie.



